Lahnstein

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Basisdaten
Wappen
Wappen der Stadt Lahnstein
Bundesland Rheinland-Pfalz
Landkreis Rhein-Lahn-Kreis

Höhe
Fläche

66 m ü. NN
36,85 km²

Einwohner:

Bevölkerungsdichte:
Postleitzahl:
Vorwahl:
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel:
Stadtgliederung:
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Webpräsenz:
Oberbürgermeister:

17.870 (31. Dez. 2010)
485 Einwohner je km²
56112
02621
EMS
07 1 41 075
3 Stadtteile
Kirchstr. 1
56112 Lahnstein
www.lahnstein.de
Peter Labonte (CDU)

Lahnstein ist eine große kreisangehörige Stadt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Lahnstein ist Luftkurort mit Kurzentrum und Thermen. Am 7. Juni 1969 wurde die Stadt aus den bis dahin eigenständigen Städten Niederlahnstein und Oberlahnstein gebildet. Sie ist Sitz eines Amtsgerichts. Teile der Stadt gehören seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Kirchlich ist sie dem Bistum Limburg (röm.-kath.) bzw. der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zugeordnet.



Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lahnstein liegt an der Mündung der Lahn, die fünf Kilometer südlich von Koblenz in den Rhein fließt. Die Stadtteile liegen im Rheintal und auf den Höhen der Ausläufer des Westerwaldes und des Taunus.

Bevölkerung

In Lahnstein leben 17870 Einwohner (Stand 31.12.2010), davon 8649 Männer und 9221 Frauen. Bei den Altersgruppen dominieren die 20- bis 65-Jährigen mit 58,1 %, gefolgt von den 65-Jährigen und Älteren mit 25,0 % und den unter 20-jährigen mit 16,9 %. Die Bevölkerungsdichte pro qkm beträgt 475,8. Seit 1997 weist Lahnstein abnehmende Einwohnerzahlen auf[1].

Geschichte

Die Römer erbauten im Jahr 369 im heutigen Niederlahnstein einen Burgus an der Lahnmündung, der als Grenzbefestigung diente und eine Art Wachtposten für das Kastell Confluentes (heute Koblenz) war. Das auf den Resten des Burgus' erbaute Haus Lohenstein fiel 1018 an Kurtrier, im 12. Jahrhundert folgte an gleicher Stelle die Errichtung der spätromanischen Johanniskirche. In Oberlahnstein kam um 900 der fränkische Salhof an Kurmainz. Seit 1226 erbaute der Mainzer Erzbischof Siegfried III. von Eppstein Burg Lahneck zum Schutz seines Gebietes an der Lahnmündung, wo der Ort Oberlahnstein und die Silbermine, die sich seit 1220 in Friedrichssegen befand, an Kurmainz gekommen waren. Die erste Erwähnung eines Burggrafen auf der Burg war 1245. Der Trierer Erzbischof Arnold II. von Isenburg erwarb 1256 die Vogtei von Niederlahnstein. Die Martinsburg wurde am Ende des 13. Jahrhunderts als Stützpunkt zur Wahrnehmung der Mainzer Zollrechte am Rhein errichtet. König Ludwig IV. der Bayer verlieh 1324 Oberlahnstein die Stadtrechte, gleichzeitig wurde mit dem Bau der Stadtbefestigung begonnen. Niederlahnstein erhielt 1332 die Stadtrechte, sie blieben jedoch ohne Auswirkungen. An der Lahn wurde 1348 ein Trierer Zollturm errichtet, der am 1697 erbauten Wirtshaus an der Lahn erhalten geblieben ist. In Niederlahnstein wurde 1358 die St.-Barbara-Kapelle erbaut. Während der Mainzer Stiftsfehde 1461/1462 fielen Burg Lahneck und Oberlahnstein zeitweise an Kurtrier, nachdem 1462 Koblenzer und Trierer Truppen Oberlahnstein angegriffen hatten.

Das Alte Rathaus von Oberlahnstein wurde erstmals 1507 erwähnt. Die Pest brach 1542 in Lahnstein aus. 1569 wurde zwischen Ober- und Niederlahnstein eine Lahnfähre errichtet. Im Dreißigjährigen Krieg wurden beide Stadtteile mehrfach durch schwedische, kaiserliche, französische und hessische Truppen besetzt. Eine erste Allerheiligenbergkapelle wurde 1671, der neugotische Nachfolgebau 1895–1901 erbaut. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 wurde Burg Lahneck durch französische Truppen zerstört indem die Dächer in Brand geschossen wurden. Goethe legte in Begleitung von Lavater und Basedow bei einer Schiffsreise auf der Lahn und dem Rhein in Lahnstein an und nahm im Wirtshaus an der Lahn sein Mittagessen ein. Während der Koalitionskriege wurden Ober- und Niederlahnstein zwischen 1795 und 1800 wechselweise von österreichischen, preußischen, französischen und russischen Truppen besetzt. Nachdem sich die Franzosen im Frieden von Lunéville vom rechten Rheinufer zurückgezogen hatten, fiel Lahnstein zunächst durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 an Nassau-Usingen und dann 1806 an das neu geschaffene Herzogtum Nassau. 1852 begann der Wiederaufbau von Burg Lahneck. Ein erster Streckenabschnitt der Lahntalbahn von Oberlahnstein bis Bad Ems wurde am 1. Juli 1858 eröffnet. Am 11. August 1856 wurde das erste Teilstück der Nassauischen Rheinbahn von Wiesbaden nach Rüdesheim eröffnet. Wegen der schwierigen Bauarbeiten wurde die Strecke erst am 22. Februar 1862 bis Oberlahnstein und am 3. Juni 1864, nachdem seit 1862 die ersten Eisenbahnbrücke über die Lahn erbaut wurde, bis Niederlahnstein verlängert.

Nachdem das Herzogtum Nassau den Deutschen Krieg 1866 an der Seite Österreichs verloren hatte, wurde es von Preußen annektiert. Das nun preußische Lahnstein begann bis 1869 mit den Arbeiten zum Anschluss seiner Eisenbahn an die preußische Rechte Rheinstrecke. Seit 1873 verbindet eine Straßenbrücke über die Lahn die heutigen Stadtteile Ober- und Niederlahnstein. Die Brücke, die zuletzt 1997 durch einen Neubau ersetzt wurde, erhielt 2008 den Namen Rudi-Geil-Brücke nach dem Lahnsteiner Politiker Rudi Geil. 1902 wurde Niederlahnstein an die Koblenzer Straßenbahn angebunden. Zwischen 1910 und 1912 erfolgte durch Theodor Zais die Erschließung der Ruppertsklamm. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Lahnstein im Rahmen der Rheinlandbesetzung zwischen 1918 und 1929 von französischen Truppen besetzt. In der Reichspogromnacht von 1938 wurde in Oberlahnstein die Synagoge zerstört. Im Zweiten Weltkrieg war Lahnstein 1944 und 1945 Ziel alliierter Luftangriffe. Nach dem Krieg kommt Lahnstein 1946 an das damals neu gegründete Land Rheinland-Pfalz. Die Staustufe an der Lahn wurde 1957 fertiggestellt.

Am 7. Juni 1969 erfolgte der Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Städte Ober- und Niederlahnstein zur Stadt Lahnstein. Im Rahmen des Ausbaus der B 42 zur Ortsumgehungsstraße wurde 1979 die Lahntalbrücke und der Lahnecktunnel fertiggestellt. Die Kulturdenkmäler der Stadt gehören seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal [2].

Politik

Stadtrat

Oberbürgermeister Peter Labonte (CDU)

Der Stadtrat in Lahnstein besteht aus 32 gewählten Ratsmitgliedern und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister, Peter Labonte (CDU), als Vorsitzenden. Bei der Kommunalwahl 2009 ergab sich folgendes Wahlergebnis:

Wappen

Das Wappen der Stadt Lahnstein setzt sich aus Bestandteilen der Wappen von Nieder- und Oberlahnstein zusammen. Das Mainzer Rad stammt aus dem Wappen der kurmainzischen Stadt Oberlahnstein, das rote Kreuz auf weißem Grund ist Teil des Wappens der kurtrierischen Stadt Niederlahnstein [3].

Partnerschaften

Kultur und Tourismus

Museen

[4]

[5]

[6]

[7]

Theater und Kino





Sehenswürdigkeiten

Stadtmauerhäuschen in Lahnstein

[8]

Jährliche Veranstaltungen

[9]

Gastronomie

Cafés

Brückenstraße 11
56112 Lahnstein

Koblenzer Straße 25
56112 Lahnstein

Adolfstraße 27
56112 Lahnstein

Adolph-Kolping-Ufer 1
56112 Lahnstein

Restaurants

Pizzeria Al Trullo

Adolfstraße 101
56112 Lahnstein

Hotel Restaurant Bock

Westallee 11
56112 Lahnstein

Restaurant Dalmatiner Stuben

Hotel Rheinischer Hof, Restaurant Dalmatiner Stuben
Hochstraße 47
56112 Lahnstein

Maximilians Brauwiesen

Didierstraße 25
56112 Lahnstein
Tel. 02621/926060
Homepage

Lahnsteiner Brauerei GmbH & Co. KG

Sandgasse 1
56112 Lahnstein
Tel. 02621/91740
Homepage

Neuberts Gasthaus am Rhein

Hochstraße 36
56112 Lahnstein

Restaurant Parthenon

Hotel Weißes Ross, Restaurant Parthenon
Johannesstraße 19
56112 Lahnstein

Waldhaus Pinger

Am Rheinsteig 1
56112 Lahnstein

Pizzeria Café Rheinkrone

Rheinpromenade Oberlahnstein
56112 Lahnstein

Restaurant-Café Rheinterrasse

Blücherstraße 20
56112 Lahnstein

Restaurant Campingplatz Runkel

Auf Ahl 1
56112 Lahnstein

Restaurant Tamarillo

Best Western Grand City Hotel
Zu den Thermen
56112 Lahnstein

Gasthaus Winzerhaus

Burgstraße 34
56112 Lahnstein

Gasthaus Zum Anker

Sofiengasse 7
56112 Lahnstein

Gaststätte Zum Lahntal

Ahl 1
56112 Lahnstein

Restaurant Zum Schleusenhäuschen

Emser Landstraße 20
56112 Lahnstein

Restaurant Zur Lahnbrücke

Lahnstraße 1
56112 Lahnstein

Vereine

1. Fußball-Club Lahnstein e.V.

Gerald Schneiders
Marienstraße 7
56112 Lahnstein

Akkordeon-Orchester 1949 Lahnstein

Thorsten Braune
Handerweg 1c
56112 Lahnstein

Aktion Hallo Nachbarn

Brigitte Bendel
Ostallee 46
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 5206

Angler-Club 1933 e.V. Niederlahnstein ACN

Klemens Breitenbach und Rita Breitenbach
Im Lag 14
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 926000
E-mail: k.breitenB(at)t-online.de

Angler-Club 1922 e.V. Oberlahnstein

Michael Körner
Martin-Luther-Straße 78
56112 Lahnstein

Aqua-Marine-Diving Koblenz e.V.

Leo Klein und Peter Krieg
Bahnhofstraße 2a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 627878
E-mail: peter(at)amdkoblenz.de
Homepage

Aquarium-Freunde Lahnstein

Gilbert von Canal
Wismarer Straße 1
56075 Koblenz

Arbeiterwohlfahrt e.V. Ortsverein Niederlahnstein

Bernd Bernecker
Emser Straße 4
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 8327

Arbeiterwohlfahrt e.V. Ortsverein Oberlahnstein

Hans Hoffmann
Ostallee 3a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 7402

Arbeiterwohlfahrt Kinderferienlager Aspich e.V.

Wolfgang Breitenbach
Frühmesserstraße 10
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 2161
Homepage

Arbeitsgemeinschaft für "Eine Welt" e.V. Lahnstein

Hans Rothenbücher
Eulenhorst 9
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 2976
E-mail: h.rothenbuecher(at)gmx.de

Arbeitskreis Grube Friedrichsegen

Egon Korn
Ahl 2a
56112 Lahnstein

Arbeitskreis Lahnsteiner Krippenfreunde

Willi Eisenbarth
Bischof-Ferdinand-Dierichs-Straße 23
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 3336

Automobil-Club Verkehr, BRD Ortsclub Niederlahnstein

Elfriede Boiler
Walter-Schweter-Straße 1
56112 Lahnstein
Tel. +49(0) 2621 3681

Behindertensportgruppe Lahnstein

Otto Zehres
Schulstraße 30
56132 Becheln
Tel. +49 (0)2603 5497
E-mail: otto-zehres(at)t-online.de

Betreuungsverein der AWO Rhein-Lahn e.V.

Heike Hartmann
Rita Wolf
Heinrich-Schlusnus-Straße 1
56338 Braubach
Tel. +49 (0)2627 972980
E-mail: betreuungsverein(at)awo-rhein-lahn.de

Boccia-Club

Sylvia von Eyß und Addi Müller
Nordallee 24 / Oberheckerweg 95a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 4765

Brieftauben-Züchter-Verein 1864 "Rhein und Lahn" Niederlahnstein

Herbert Jansen
Didierstraße 23
56112 Lahnstein

Bund Deutscher Philatelisten

Werner Birkelbach
Waldstraße 5
56132 Nievern

Bündnis 90/ Die Grünen

Jörg Eisbach
Markstraße 21
Tel. +49 (0)175 4149200
E-mail: info@gruene-lahnstein.de
Homepage

Bürgergemeinschaft Friedrichssegen

Rosemarie Müller
Hof Bibricherhof 2
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 18171,

Carneval Comitee Oberlahnstein e.V.(CCO)

Helmut Hohl
Mittelstraße 22
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 4775
Homepage

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e.V.

Thomas Jeschke
Turmplatz 8
56112 Lahnstein
E-mail: info(at)cv-ww-rl.de
Homepage

CDU Frauenunion Stadtverband Lahnstein

Ingrid Ludwig-Dornbusch
Im Lag 25
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 61547

CDU Stadtverband Lahnstein

Johannes Lauer
Wilhelmstraße 26
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 40660
E-mail: info(at)lauer-bedachungen.de
Homepage

Chor der St.-Barbara-Kirche Lahnstein

Marianne Tatzel
Kölner Straße 6
56112 Lahnstein

Der Kreis / Club Aktiv e.v.

Petra Weiß
Hochstraße 48
56112 Lahnstein
E-mail: derkreis-clubaktiv(at)t-online.de

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Lubentius

Patric Nagel
Taubhausstraße 19
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 6969453
E-mail: patric.nagel(at)gmx.de
Homepage

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm St. Martin

Josef Euken
Emser Straße 30
56112 Lahnstein
E-mail: vorstand@dpsg-lahnstein.de
Homepage

Deutscher Hausfrauenbund e.V. Ortsverband Lahnstein e.V.

Karin Kotinsky
Breslauer Straße 27
56112 Lahnstein

Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein 1898/1909 Lahnstein e.V.

Peter Labonte
Rathaus Kirchstraße 1
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 914101

DLRG Ortsgruppe Lahnstein e.V.

Wolfram Krauß
Am Lichterkopf 101
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 7251
E-mail: wkrauss(at)rz-online.de
Homepage

Eisenbahn-Gesangverein 1906/1950 Oberlahnstein

Hans Schwank
Hochstraße 63a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 40384
E-mail. hschwank(at)freenet.de

Europa-Union Deutschland Kreisverband Rhein-Lahn

Hans Günter Kuhn
Lahneckstraße 12
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 3624
E-mail: hans.g.kuhn(at)eu-rhein-lahn.de
Homepage

Evangelische Jugend Oberlahnstein

Pfarrer Detlef Wienecke
Lahneckstraße 8
56112 Lahnstein

Evangelische Kirchengemeinde Friedland

Pfarrerin Yvonne Fischer
Breslauer Straße 1
56112 Lahnstein

Evangelische Kirchengemeinde Niederlahnstein

Pfarrer Christoph Haxel-Schamuhn
Allerheiligenbergstraße 2
56112 Lahnstein

Evangelischer Frauenkreis Oberlahnstein

Pfarrer Detlef Wienecke
Lahneckstraße 8
56112 Lahnstein

Evangelischer Kirchenchor der Christuskirche Niederlahnstein

Dorothee Kappesser
Allerheiligenbergstraße 2
56112 Lahnstein

Fanfarenzug der TGO Oberlahnstein

Reinhard Stoltefuß
Langasse 3
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 5769
E-mail: webmaster(at)fanfarenzug-lahnstein.de
Homepage

FC Schwarz-Gelb Lahnstein e.V.

Dietmar Schirrmacher
Unter den Pelzen 27
56220 Bassenheim
E-mail: dietmar.Schirrmacher(at)gs.provinzial.com

FDP-Ortsverband Lahnstein

Gerd Förster
Michael Löhr
Adolfstraße 44
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 2044
E-mail: michael_loehr_fdp-lahnstein(at)online.de

Feuerwehr Lahnstein

Klaus Gitzen (Wehrleiter)
Hermann-Doneth-Straße 2
56112 Lahnstein
E-mail: wehrleiter(at)feuerwehr-lahnstein.de
Homepage

Förderkreis Allerheiligenberg Lahnstein e.V.

Rolf Franzen
Pechlerberg 8
56076 Koblenz
E-mail: r.b.franzen(at)gmx.de

Förderkreis Arche Noah e.V.

Ursula Beyl-Schüller
Blumenpfad 17
56112 Lahnstein

Förderkreis Hospitalkapelle St. Jakobus e.V.

Willi Eisenbarth
Bischof-Ferdinand-Dirich-Straße 23
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 3336

Förderkreis Johanniskirche Lahnstein e.V.

Frank Lambertin
Im Mückenberg 2a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)171 5687690
E-mail: foerderkreis(at)johanniskirchelahnstein.de
Homepage

Förderkreis Stadtmauerhäuschen

Michael Eisenbarth
Bischof-Ferdinand-Dirich-Straße 22
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 180777
E-mail: doktoreisenbarth(at)web.de

Förderverein des Stammes St. Martin der DPSG in Lahnstein e.V.

Markus Dehe
Oberheckerweg 83
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 40762
E-mail: foerderverein@dpsg-lahnstein.de
Homepage

Förderverein Kinder- und Jugendtheater der Stadt Lahnstein

Paul Arzheimer
Am Burgweg 3
56112 Lahnstein

Förderverein Kindertagesstätte St. Barbara e.V.

Johann-Baptist-Ludwig-Straße 8
56112 Lahnstein

Förderverein KiTa Allerheiligenberg e.V

Bianka Weldert
Allerheiligenbergstraße 10
56112 Lahnstein
E-mail: fv-kita-allerheiligenberg(at)web.de

Förderverein Pro Seniore Lahnstein

Axel Happe
Am Kurpark 13
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 4445
E-mail: happe-axel(at)t-online.de

Förderverein Seelische Gesundheit e.V.

Dr. Alfred Speidel
Eulenhorst 24
56112 Lahnstein

Förderverein zur Erhaltung und Renovierung der katholischen Kirchen und Kapellen der Kirchengemeinde St. Martin Lahnstein am Rhein e.V.

Henk van Hoorn
Ketteringstraße 17
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 2716
E-mail: hvhoorn(at)kabelmail.de

Frauenwürde Rheinland-Pfalz e.V.

Anneliese Böning
Oberheckerweg 65
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 5711
Homepage

Freie Bürgerliste Lahnstein

Reiner Burkard
Im Mückenberg 15
56112 Lahnstein
E-mail: burkard(at)t-online.de
[1]

Funken Blau-Weiß Lahnstein e.V.

Sabine Gramlich
In der Grub 5
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 61936
E-mail: vorstand(at)funken-blau-weiss.de
Homepage

Gesellschaftlicher Verein "Fidelio" 1903

Horst Jentzsch
Sebastianusstraße 41a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 4150
Homepage

Gesellschaftliche Vereinigung 1924 Oberlahnstein e.V

Wilfried Röllig
St. Florian 1
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 40244

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Rhein-Lahn e.V.

Rudolf Kessler
Wilhelmstraße 56
56112 Lahnstein

Historientürme Lahnstein e.V.

Dr. Markus Fohr
Birkenweg 6
56112 Lahnstein
+49 (0)171 7841954
E-mail: fohr(at)lahnsteiner-brauerei.de
Homepage

Hochwassernotgemeinschaft (HWNG) Lahnstein e.V

Walter Ludwig
Blücherstraße 10
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 8457
E-mail: walter.ludwig@hwng-lahnstein.de
Homepage

Jugendfeuerwehr Lahnstein

Sebastian Schmitt
Am Lichterkopf 79
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)151 11617038
E-mail: s.schmitt@feuerwehr-lahnstein.de
Homepage

Junge Union Deutschlands Stadtverband Lahnstein

Fabian Frank
Am Schillerpark 8
56112 Lahnstein

Juso-AG Lahnstein

Lukas Sauer
Burgstraße 8
56112 Lahnstein

Karate Dojo Lahnstein e.V

Jürgen Hinterwäller
Maifeldstraße 10
56299 Ochtendung
Tel. +49 (0)2625 820081
E-mail: juergen-hinterwaeller(at)onlinehome.de
Homepage

Karate Dojo Sandokan e.V.

Norbert Haas und Heribert Seil
Tel. +49 (0)171 7067708
E-mail: norberthaas(at)gmx.de
Schillerstraße 23
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 610616
E-mail: H.Seil(at)t-online.de
Homepage

Karnevalsgesellschaft Lahnsteiner Soldaten

Oberstabsfeldwebel Josef Kögler
Hermsdorfer Straße 2
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 694131
E-mail: jkoegler(at)gmx.de

Katholische Kirchengemeinde St. Martin

Pfarrgasse 6
56112 Lahnstein
Homepage

Kinderhaus Morgenstern e.V.

Manuela Timm
Bergstraße 4
56112 Lahnstein

Kolpingfamilie Lahnstein St. Barbara

Ferdinand Müller
Im Plenter 8
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 926287
E-mail: ferdi@mueller-lahnstein.de
Homepage

Kolpingfamilie Lahnstein St. Martin

Stephan Otto
Marienstraße 12
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 61454
[http.//www.kolping-stmartin.de]

Kolping-Jugend Lahnstein St. Barbara

Christine Schuh
Sabrina Doll
E-mail: kj@kolping-lahnstein.de
Homepage

Kolping Solidargemeinschaft "Menschen in Not" Gemeinnütziger Verein für sozial Benachteiligte e.V.

Bernd Grünewald
56112 Lahnstein
E-mail: info(at)kolping-solidargemeinschaft.de
Homepage

Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e.V.

Günter Groß
Schulstraße 10
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 2834
E-mail: ggross(at)vr-web.de
Homepage

Lachen Helfen e.V.

Hauptmann Peter Olf
Dr.-Bachenheimer-Straße 3
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 610658
E-mail: peterolf(at)t-online.de
Homepage

Lahnstein Aktiv e.V.

Berne Grünewald
Postfach 2200
56107 Lahnstein

Lahnsteiner Altertumsverein 1880 e.V.

Hans G. Kuhn
Lahneckstraße 12
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 3624
E-mail: info(at)lahnsteiner-altertumsverein.de
Homepage

Lahnsteiner Kinderfreunde e.V.
Lahnsteiner Musikszene e.V.

Walter Nouvortne
Oberheckerweg 103
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 623397
E-mail: musikszene(at)lahneck-live.de
Homepage

Lahnsteiner Rittergilde

Michael Eisenbarth
Bischof-Ferdinand-Dierichs-Straße 22
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 180777
E-mail: doktoreisenbarth(at)web.de

Lohnschdener Zores

Michael Naß
Zur Ruppertsklamm 8
56112 Lahnstein
E-mail: micha.nass(at)t-online.de
Homepage

Männerchor Frohsinn Lahnstein

Günter Sporenberg
Am Kurpark 12e
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 3535
E-mail: info(at)maennerchor-frohsinn-lahnstein.de
Homepage

Marinekameradschaft "Admiral Mischke" von 1912 e.V.

Horst Döring
Horchheimer Höhe 14
56076 Koblenz
+49 (0)261 72644
E-mail: marinelahnstein(at)arcor.de
Homepage

MGV 1881 - 1904 Niederlahnstein e.V.

Mathias Nuß
Alte Heerstraße 90
56076 Koblenz
Tel. +49 (0)261 71642
E-mail: Mathias.Nuss_senior(at)gmx.de

MGV 1863 Oberlahnstein e.V.

Hans Schwank
Hochstraße 63a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 40384
E-mail: hschwank(at)freenet.de

Modellbaugruppe Rhein-Lahn e.V.

Jürgen Meerbothe

Modelleisenbahnclub MEC Lahnstein/Koblenz

Hr. Lehmkühler

Modelleisenbahnclub Rhein-Lahn e.V.

Winfried Kiesch

Möhnenclub "Immerfroh" 1956 e.V.

Ursula Hanke-Böhm
Burgstraße 6
56112 Lahnstein
Homepage

Monatstreff für Behinderte und Nichtbehinderte

Alexa Bär-Küppers

Närrische Turmgarde Lahnstein 1980 e.V.

Boris Reuter

Nichtraucher-Initiative Deutschland

Peter Ruppenthal
Am Kurpark 13
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 4386

Ökomenischer Kirchenchor aus evang. und kathol. Chor

Karl Josef Becker
Eulenhorst 28
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 2593
E-mail: kajo.becker@t-online.de

Offz/Uffz-Kameradschaft Ehem. Pionierbataillon 5 e.V.

Martin Michels Karl-Heinz Brügger
Christian-Sebastian-Schmidt-Straße 18
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 8970
E-mail: ka-bruegger@t-online.de

Ortsring Niederlahnstein Partnerschaftskreis Lahnstein-Hermsdorf e.V.

Ralf Schäfer Ansprechpartner: Monika Korb
Ostallee 66c
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 4289
E-mail: familiekorb@gmx.net

Partnerschaftskreis Lahnstein-Kettering e.V.

Axel Happe
Am Kurpark 13
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 4445
E-mail: happe-axel@t-online.de

Partnerschaftskreis Lahnstein-Vence-Ouahigouya e.V.

Wolfgang Blüm
Frühmesserstraße 42
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 180485

Pax-Christi-Gruppe Lahnstein

Pater Wolfgang Jungheim
Johannsstraße 36a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 968841
E-mail: wolfgang.jungheim@sscc.de

Posaunenchor der Evangelischen Christuskirche Niederlahnstein

Friedrich Kappesser
Allerheiligenberg 2
56112 Lahnstein

Rappmanns Bunte Bühne (Lahnstein)

Heinz-Werner Lorenz
Markstraße 8
56112 Lahnstein

Reichsbund Rheinland-Hessen-Nassau Ortsverband

Frieda Seidemann
Am Eckwald 16
56112 Lahnstein

Reit- und Zuchtverein Lahneck 1992 e.V.

Willi Müller
Todtentaler Weg 1
56112 Lahnstein

Rudergesellschaft Lahnstein 1922 e.V.

Vorsitzender / Sport: Manfred Heimbach und Vorsitzender / Verwaltung Klaus Westenberger
Bahnhofstraße 1
56112 Lahnstein
E-mail: manfredheimbach@online.de
Langgasse 8
56112 Lahnstein
E-mail: vorsitzender-sport@rg-lahnstein.de
E-mail: kwestenberger@web.de
Homepage

Schachverein Turm Lahnstein e.V.

Kurt Sanner
Schulstraße 55
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 5897
E-mail: ksanner@rz-online.de
Homepage

Schäferhundverein Lahnstein

Wilhelm Günther
Am Kurpark 15
56112 Lahnstein

Schifferverein Lahnstein e.V.

Rolf Dasting
Emser Straße 44
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 8538
E-mail: rolf.dasting@t-online.de
Homepage

Schützengesellschaft Oberlahnstein e.V.

Manfred Hanke
Burgstr. 8
Am Schützenplatz
56112 Lahnstein
Tel. +49 2621 4104
E-mail: SGesOberlahnstein@t-online.de
Homepage

Sebastianusbruderschaft

Ludwig Diefenbach
Emser Straße 12
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 7268

SFC Rhein-Lahn e.V.

Hans Landsrath
Schillerstraße 16
56112 Lahnstein

SG Eintracht Lahnstein

Notvorstand: a.labonte@t-online.de

Siedlergemeinschaft Allerheiligenberg

Rüdiger Böhnke
Am Allerheiligenberg 38
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 610618
E-mail: boehnke.allerheiligenberg@web.de
Homepage

Siedlergemeinschaft "Im Lag" im Verband Wohneigentum

Dr. Volker Haas
Am Eckwald 19
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 7828
E-mail: haasenmama@gmx.de

Siedlergemeinschaft "St. Martin" Oberlahnstein e.V.

Doris Eisenbarth
Bischof-Ferdinand-Dirichs-Straße 23
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 3336

Sozialverband VdK Ortsverband Niederlahnstein

Karl-Heinz Caspari
Kölner Straße 30a
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 7207
E-mail: khcaspari@t-online.de

Sozialverband VdK Ortsverband Oberlahnstein

Matthias Daum Ansprechpartner: Edeltrud u. Hermann Koch
Handwerweg 1b
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 5794
E-mail: edel56112@aol.com
Homepage

Stadtverband der sporttreibenden Vereine Lahnsteins

Lennart Siefert (1. Vorsitzender) Ansprechpartnerin: Sonja Lenz
Ahlerhof 6
56112 Lahnstein
E-mail: Sonja_Lenz@online.de

SV Friedrichsegen e.V.

Rosemarie Müller Ansprechpartner: Michael Kreuzer
Ahlerhof 18
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 921790
E-mail: info@kreumo.de

Tanzsportclub Oranien e.V.

Petra Weiland
Brückenstraße 36
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 5647
E-mail: info(at)tscoranien.de
Homepage

Tanzsportclub Rhein-Lahn-Royal e.V.

Peter G. Schmitt
Breite Straße 32
56579 Hardert
Tel. +49 (0)2634 8906
E-mail: p.schmitt(at)tsc-royal-lahnstein.de
Homepage

Tauchclub "Sepia" e.V.

Klaus Erbar
In der Laach 95
56072 Koblenz

Technisches Hilfswerk Jugendgruppe Lahnstein

Stephanie Ems
Ahlerhof 13
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 18335
E-mail: jugendgruppe(at)thw-lahnstein.de
Homepage

Technisches Hilfswerk Ortsverband Lahnstein

Ahlerhof 13
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 18335
E-mail: ov-lahnstein(at)thw.de
Homepage

Tennisclub Rhein-Lahn e.V.

Gunter Krocke
Horchheimer Höll 21
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 61138
E-mail: gkrocke(at)web.de
Homepage

Traditionsgarde "Rot-Weiß" e.V. Lahnstein

Michael Ahlbach
Gartenstraße 3
56112 Lahnstein
E-mail: michaelahlbach(at)aol.com
Homepage

Traditionsgemeinschaft Alte 145/545er e.V.

Harald Born
Am Kurpark 10e
56112 Lahnstein

Trainigsgemeinschaft Lahnstein (TGL)

Horst Lützenkirchen
Zum Helmestal 26
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 5663
E-mail: doppelhorst(at)t-online.de

Traditionsgemeinschaft Pionierbattaillon 320 e.V.

Oberstabsfeldwebel a.D. Hans-Dieter Werner
Deines-Bruchmüller-Kaserne
Hermsdorfer Straße 2
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2630 84791
E-mail: TG-320(at)t-online.de
Homepage

"Treff 81" Behinderte und Nichtbehinderte

Dagmar Schusterbauer
Schillerstraße 14
56112 Lahnstein
E-mail: dagmar.schusterbauer(at)t-online.de

Turngemeinde 1878 e.V. Oberlahnstein

Geschäftsstelle:
Westallee 9
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 40063
E-mail: vorstand(at)tgo-lahnstein.de
Homepage

Turnverein 1884 Niederlahnstein e.V.

Jürgen Rosenthal Ansprechpartner: Wolfgang Gronert
Erzbachstraße 36
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 62487
E-mail: wolfgang.gronert(at)freenet.de

TuS Koblenz Fan-Club Wadenbeisser

Olaf Bückner
E-mail: info(at)tus-wadenbeisser.de

Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Schule Lahnstein

Hans-Josef Müller
Ahlerweg 13
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 3072
E-mail: hansjosefmuller(at)aol.com

Verein der Freunde und Förderer der Kaiser-Wilhelm-Schule

Vorsitzender: Helmut Hergenhahn
Ehrenvorsitzender) Klaus Faßbender
Hungergasse 10
Tel. +49 (0)178 8267684
Gutenbergstr. 6
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 50753
E-mail: klausfassbender(at)freenet.de
Homepage

Verein der Freunde und Förderer der Realschule

Winfried Conrad über Realschule Lahnstein
Oberheckerweg 2-4
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 942350
E-mail: rs-lahnstein(at)web.de
Homepage

Verein der Freunde und Förderer der Villa Kunterbunt e.V.

Heidi Lupczyk
Becherhöllstraße 13a
56112 Lahnstein

Verein der Freunde und Förderer des Johannes-Gymnasiums e.V.

Uwe Frings
Ellingshohl 11
56076 Koblenz
E-mail: vff-johnny(at)online.de
Homepage

Verein der Freunde und Förderer des Technischen Hilfswerk Ortsverband Lahnstein e.V. (THW Helferverein Lahnstein)

Christian Grunert
Ahlerhof 13
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 18335
E-mail: christian.grunert(at)thw-lahnstein.de
Homepage

Verein ehemaliger Schüler und Freunde des Gymnasiums e.V.

Kurt Wittich
Von-Cohausen-Straße 16
56076 Koblenz

Verein für Leibesübungen Lahnstein e.V.

Harald Gerstenberg
Bahnhofstraße 39
56112 Lahnstein
E-mail: info(at)vfl-lahnstein.de
Homepage

Verein zur Förderung der Feuerwehr Lahnstein e.V.

Hugo Lambrich
Herman-Doneth-Straße 2
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)262150281

Verein zur Kulturpflege Lahnstein e.V.

Winfried Gulde
Knappernweg 5
56112 Lahnstein
+49 (0)2621 1047
E-mail: Winfried.gulde(at)googlemail.com

Vogelfreunde Rhein-Lahn-Eck 1968 e.V.

Michael Reiländer
Oberdofstraße 24a
56357 Nochern
Tel. +49 (0)6771 599623
E-mail: mreilaender(at)t-online.de

Volleyball-Club Lahnstein-Friedrichsegen e.V.

Lennart Siefert
Kastanienstraße 13
56112 Lahnstein
Tel. +49 (0)2621 623921
E-mail: vorstand(at)vc-lahnstein.de
Homepage

Wanderfreunde Lahnstein 1973

Wolfgang Hamann
Hermann-Doneth-Straße 5
56112 Lahnstein
tel. +49 (0)2621 40070
E-mail: wolfgang.hamann(at)freenet.de

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierendes Logistikunternehmen mit mehr als 18.000 Beschäftigten. Homepage

Röchling Sustaplast stellt verschiedene Kunststoffe, zum Beispiel für die Autoindustrie, her. Homepage

In Lahnstein dreht sich alles um Farbe für Kunststoffe: Im Produktionsbetrieb der Clariant Masterbatches GmbH stellen die Mitarbeiter Farbkonzentrate zum Einfärben von Kunststoffen her - so genannte Masterbatches. Als Granulat mit hochpigmentiertem Farbanteil sorgen sie für die bunte Vielfalt von Kunststoffprodukten. Masterbatches färben Getränkekästen und Inline-Skater ebenso wie Stadionsitze oder Playmobil-Figuren. Neben der Produktion von Masterbatches werden in Lahnstein nahezu 3.000 neue Farbtöne der Marken Remafin für die Einfärbung Polyolefinen und Renol für die Spinnfärbung von Polyesterfasern. Bei den Renol-AT-Marken ist Lahnstein einer der wichtigsten Lieferanten weltweit. Homepage

Die STRABAG AG blickt als Marktführer im deutschen Verkehrswegebau auf eine mehr als 80-jährige Tradition zurück. Im Konzernverbund der STRABAG SE, die zu den größten europäischen Baukonzernen zählt, bearbeitet die STRABAG AG mit ihren zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften vorwiegend die Fläche Deutschland. Das Unternehmen verfügt über ein flächendeckendes Netz von Asphaltmischanlagen (unter dem traditionsreichen Namen „Deutsche Asphalt“), Steinbrüchen, Schotterwerken sowie Sand- und Kiesgruben im gesamten Bundesgebiet. Im Rhein-Lahn-Kreis hat das Unternehmen einen Standort in Lahnstein. Homepage

Die Firma Philippine GmbH & Co. Technische Kunststoffe KG, mit ihrem Hauptsitz in Lahnstein, ist als Zulieferant der Automobilindustrie spezialisiert auf Kunststoffanwendungen in Fahrzeugen. Homepage

Die Brauerei entstand 1624 in Oberlahnstein. Sie stellt verschiedene Biersorten her.

Bildung

Kindertagesstätten

Evangelische Kindertagesstätte

Allerheiligenbergstraße,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 8296

Evangelischer Kindergarten

Pfarrer-Menges-Straße 7,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 8802

Evangelische Kindertagesstätte –

Ostpreußenstraße 1,
56112 Lahnstein/Friedland,
+49 (0)2621 3968

Evangelische Kindertagesstätte z

Kastanienplatz 1,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 5473

Katholische Kindertagesstätte – St. Barbara

Johann-Baptist-Ludwig-Straße 8,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 7788

Katholischer Kindergarten

Europaplatz,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 5360

Katholische Kindertagesstätte

Frühmesserstraße 40,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 3455

Kinderhaus Morgenstern e.V.

Bergstraße 4,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 7125

Kinderhort der Lahnsteiner Kinderfreunde –

Burgstraße 62,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 3396

Schule

Grundschulen Hauptschulen Realschulen Gymnasien Förderschulen Berufsbildende Schule Volkshochschule
Schiller-Schule in Niederlahnstein

Schillerstraße 1,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 968010,
E-mail: schiller-lahnstein@gmx.de

Kaiser-Wilhelm-Schule in Oberlahnstein

Kaiserplatz 1,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 94040,
E-mail: kaiser-wilhelm-schule(at)gmx.de
Homepage

Realschule Lahnstein

Oberheckerweg,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 942730,
E-mail: rs-lahnstein(at)web.de
Homepage


Johannes-Gymnasium

Johannesstr. 38,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 96970,
E-mail: sekretariat(at)johannes-gymnasium.de
Homepage

Schule mit Förderschwerpunkt Lernen

Freiherr-vom-Stein-Schule
Gymnasialstr. 8,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 92170,
E-mail: fsplernen(at)hotmail.com

Berufsbildende Schule Lahnstein

Schulstr. 2-4,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 94230,
E-Mail: buero@bbs-lahnstein.de


VHS Lahnstein

Gymnasialstr.,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 2272

Goethe-Schule in Oberlahnstein

Stauffenbergstraße 13,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 91730,
E-mail: goetheschule-lahnstein@gmx.de

Grundschule Lahnstein Friedrichssegen

Erzbachstraße 42,
56112 Lahnstein,
+49 (0)2621 3102,
E-mail: grundschule-friedrichssegen(@t-online.de

Verkehr

Lahnstein liegt an der rechten Rheinstrecke und der Lahntalbahn mit den Bahnhöfen Oberlahnstein, „Umweltbahnhof“ Niederlahnstein und Friedrichssegen. Der Straßenverkehr läuft über die B 42 auf der rechten Rheinseite und über die B 260 (genannt: die Bäderstraße).

Gesundheits- und Sozialwesen

Ärzte

Allgemeinmedizin Hautärzte Orthopädie Frauenarzt Urologe Hals-Nase-Ohrenarzt Zahnarzt Kinderarzt Heilpraktiker
Gemeinschaftspraxis Dres. Greiner

Ostallee 18,
56112 Lahnstein,
Tel. 02621/2658,
Homepage

Hintze S. Dr. med.

Adolfstraße 35,
56112 Lahnstein,
Tel. 02621/18673


Jaeger Orthopädie

Hermsdorfer Straße 3,
56112 Lahnstein,
Tel. 02621/62340
Homepage


Wiehn Peter Dr. med./ Schönfeld Natalie

Adolfstraße 32,
56112 Lahnstein,
Tel. 02621/3788
Homepage


Kähms Steffen Dr.med.

Hochstraße 1,
56112 Lahnstein,
Tel. 02621/2718

Dr. med. Frank Padberg

Gutenbergstraße 2,
56112 Lahnstein

Gemeinschaftspraxis Dres. Greiner

Ostallee 18,
56112 Lahnstein
Tel. 02621/2658
Homepage

Dr.Lübke Susanne

Gutenbergstraße 2
56112 Lahnstein
Tel. 02621/2675

Praxis für Naturheilkunde Astrid Hefft

Brückenstraße 38,
56112 Lahnstein
Tel. 02621/1882552
Homepage

Beck-Niel Regina

Bahnhofstraße 28
56112 Lahnstein
Tel. 02621/7573
Homepage


Nolte Bernhard Dr. med.

Gutenbergstr. 2 a,
56112 Lahnstein
Tel. 02621/5555
Homepage

Berg Friedmar Dr. med.

Adolfstr. 11
56112 Lahnstein
Tel. 02621/2683


Dr. med. Andreas Jepsen-Föge

Adolfstraße 32
56112 Lahnstein
Tel. 02621/2444
Homepage


Dr. Hans Nohr

Eulenhorst 38
56112 Lahnstein
Tel. 02621/5677


Heilpraktiker

Adolfstraße 15
56112 Lahnstein
Tel. 02621/1899838
Homepage

Dr. med. Dr. med. dent.Stefan Wolf

Brückenstraße 13
56112 Lahnstein
Tel. 02621/926340
Homepage

Dr.med.Achim Globisch

Adolfstraße 35
56112 Lahnstein
Tel. 02621/5555
Homepage

Dr. med.Paul Luksch

Ostallee 3
56112 Lahnstein
Tel. 02621/1711050 ‎


Lieselotte Müller-Hoffmann

Sebastianusstraße 34
56112 Lahnstein
Tel. 02621/3204

Dr. med. Andreas Jepsen-Föge

Adolfstraße 32
56112 Lahnstein
Tel. 02621/2444
Homepage

Dr.med.Emma Suchomel

Rheinblick 5
56112 Lahnstein
Tel. 02621/4411

Helga Launspach

Bahnhofstraße 22
56112 Lahnstein-Niederlahnstein
Tel. 02621/627087

Dr. Susanne Lübke

Gutenbergstraße 2
56112 Lahnstein
Tel. 02621/2675

Dr. med. Thomas Kempf

Bahnhofstr. 46
56112 Lahnstein
Tel. 02621/7310

Krankenhäuser

Ostallee 3, 56112 Lahnstein, Tel: 02621/171-0, E-mail: st-elisabeth-lahnstein@ihr-gesundheitszentrum.de Homepage

Am Kurpark 1, 56112 Lahnstein, Telefon: 02621 / 915 - 0, E-Mail: info@lahnhoehe.de Homepage

Rettungs- und Hilfsdienste

Abteilungsleiter: Thomas Jeschke, Gutenbergstraße 8, 56112 Lahnstein, Tel. (02602) 16 06 32, E-Mail: beratungsdienste-rl@cv-ww-rl.de

Ahlerhof 13, 56112 Lahnstein, Tel. 02621 18335, E-mail: OV-­Lahnstein­@thw.­de

Wache Süd, Braubacher Strasse 23, 56112 Lahnstein,

Wache Nord, Marktplatz 7-9, 56112 Lahnstein, E-mail: wehrleiter(at)feuerwehr-lahnstein.de Homepage

Ortsverein Lahnstein, Tel. 02621/1883567

C.S.Schmidt-Str. 2, 56112 Lahnstein, E-Mail: info@lahnstein.dlrg.de

Altenheime

Kastanienstraße 2 - 4, 56112 Lahnstein, Telefon: 0 26 21/1 79-0, E-mail: lahnstein@pro-seniore.com

Hochstraße 2, 56112 Lahnstein, Telefon: 0 26 21 / 92 00 - 0 E-mail: sekretariat@caritas-altenzentrum.de

Wilhelm-Schöder-Str. 4, 56112 Lahnstein, Telefon: 02621/189282 ‎

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Daniel Bahr Bundesgesundheitsminister

Daniel Bahr Daniel Bahr (* 4. November 1976 in Lahnstein) ist ein deutscher Politiker (FDP). Seit dem 12. Mai 2011 ist er Bundesminister für Gesundheit. Zuvor war er seit 2009 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des FDP-Bundesvorstands. Von 1999 bis 2004 war er Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Seit November 2010 ist er Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen.Ausbildung und Beruf [Bearbeiten] Nach dem Abitur 1996 am Immanuel-Kant-Gymnasium in Münster absolvierte Bahr eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank in Schwerin und Hamburg. Ab Ende 1998 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster und schloss mit einem Bachelor of Science in Economics ab. Ein anschließendes Business-Management-Studium (Schwerpunkt: International Health Care and Hospital Management) ebenfalls an der WWU schloss er neben seiner politischen Arbeit im Jahr 2008 als Master of Business Administration ab. Bahr trat 1990 als 14-jähriger Schüler den Jungen Liberalen (JuLis) bei. 1992 wurde er Mitglied der FDP. 1994 wurde Bahr Vorsitzender des JuLi-Bezirksverbandes Münsterland und hatte dieses Amt bis 1996 inne. Ab 1996 gehörte er dem Bundesvorstand der Jungen Liberalen an. Zunächst war er bis zum Bundeskongress 1998 in Mainz Beisitzer, ehe er zum Stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit dem Geschäftsbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt wurde. Auf dem Bundeskongress 1999 in Dresden wurde Bahr zum Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen gewählt; dieses Amt übte er bis 2004 aus. Seit 2001 ist er zudem Mitglied im FDP-Bundesvorstand, zunächst als Vertreter der Jungen Liberalen und seit 2001 als gewähltes Mitglied. 2003 wurde er zum Vorsitzenden des Zukunftsforums Frauen, kinderfreundliches Deutschland, Generationengerechtigkeit beim FDP-Bundesvorstand bestellt. Bahr setzt sich u. a. dafür ein, dass Akademikerinnen bessere Rahmenbedingungen geboten werden, einen Kinderwunsch zu verwirklichen. Er ist Kreisvorsitzender der FDP Münster und wurde 2006 FDP Bezirksvorsitzender des Münsterlandes. Am 27. November 2010 wurde er auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen FDP zum Landesvorsitzenden gewählt.

Bahr ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 2002 bis 2005 Sprecher für demographische Entwicklung, Behindertenpolitik und Pflege der FDP-Bundestagsfraktion. Von 2005 bis 2009 war er gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. Daniel Bahr ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen. Bahr war vom 29. Oktober 2009 bis zum 11. Mai 2011 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. 2010 geriet er in die Schlagzeilen, als er beim Streit um die Vorschläge von Philipp Rösler zur Einführung einer Gesundheitsprämie dem Koalitionspartner CSU vorwarf, er sei „als Wildsau aufgetreten“ und habe sich „nur destruktiv gezeigt“. Am 12. Mai 2011 wurde Bahr vom Bundespräsidenten zum Nachfolger des neuen Bundeswirtschaftsministers und Vizekanzlers Philipp Rösler als Bundesgesundheitsminister ernannt. Am gleichen Tag erfolgte seine Vereidigung vor dem Deutschen Bundestag. Er war bis September 2009 bei der ERGO Versicherungsgruppe AG in Düsseldorf Mitglied des Beirates sowie ebenfalls Mitglied des Beirates beim DUK Versorgungswerk e. V. in Berlin. Seit Januar 2011 ist er Schirmherr für das Aktionsbündnis „Schmerzfreie Stadt Münster“ [10]


Thorsten Becker Thorsten Becker (* 4. September 1958 in Oberlahnstein) ist ein deutscher Schriftsteller. Thorsten Becker wuchs in Köln auf. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er eine Schauspielausbildung in Wien am Max Reinhardt Seminar. Anschließend studierte er in Berlin an der Freien Universität Philosophie, Geschichte, Soziologie und Theaterwissenschaft. Er war als Schauspieler und Regieassistent in Köln, Stuttgart und Bochum tätig und unternahm zahlreiche Reisen, unter anderem in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Der Autor schreibt Gedichte, essayistische und autobiographische Texte sowie dramatische Szenen und übersetzt aus dem Französischen.

Werke

Auszeichnungen

Thorsten Becker erhielt 1985 den Aspekte-Literaturpreis und den FAZ-Preis für Literatur sowie 1990 den Turiner Premio Grinzane Cavour. 2005 war er Stadtschreiber zu Rheinsberg

Michael Born Michael Born (* 30. Juli 1958 in Lahnstein) ist ein deutscher Fernsehjournalist. Der ausgebildete Schiffsoffizier war in den 1980er Jahren als Journalist in Krisengebieten tätig und konvertierte 1986 zum Islam. Born wurde als „Filmfälscher“ beziehungsweise „Kujau des Fernsehens“ bekannt, nachdem zahlreiche seiner scheinbaren Dokumentarfilme, die er für Stern TV, Spiegel TV Magazin, ZAK und andere geliefert hatte, als Fälschung entlarvt worden waren. In seinen Filmen hatte Born zum Beispiel angebliche Kindersklaven gezeigt, die in Indien für Ikea Teppiche knüpften, und ein angebliches Ku-Klux-Klan-Treffen in der Eifel, das er mit Freunden inszeniert hatte. Born selbst weist noch heute darauf hin, dass vor allem zu Beginn seiner Tätigkeiten nicht der Spaß am Fälschen, sondern die eigene Sicherheit gepaart mit journalistischem Eifer seine eigentlichen Beweggründe waren. Alles begann damit, dass er zu seiner eigenen Sicherheit reale Kriegsberichte mit Archivaufnahmen von Explosionen u. ä. versah. Hier bemerkte er zum ersten Mal, dass dieses Material nur sehr oberflächlich geprüft wurde, und begann, diese Methode auch bei anderen Reportagen anzuwenden. Er wusste von Firmen, die in Indien Kinder beschäftigen genauso wie von der Möglichkeit, Drogen über Guadeloupe nach Frankreich und damit in die EU zu schmuggeln, da er beide Informationen aus erster Hand hatte. Doch der Versuch, diese Vorkommnisse real zu filmen, war dermaßen gefährlich, dass er sich entschied, diese wahren Begebenheiten nachzustellen. Im Lauf der Zeit jedoch nahm Borns Dreistigkeit immer mehr zu, so dass er schließlich entlarvt wurde, als ein Polizist feststellte, dass – laut Gutachten mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit – die Stimme des sogenannten Ku-Klux-Klan-Redners identisch war mit der Stimme des angeblichen Drogenkuriers aus Guadeloupe. Mit diesem Druckmittel brachte die Staatsanwaltschaft einen von Borns Mitarbeitern zu einem vollen Geständnis. Das Landgericht Koblenz verurteilte Born im Dezember 1996. Die Anklage warf ihm 32 gefälschte Dokumentationen vor, wovon ihm 16 nachgewiesen werden konnten. Bei einigen der anderen Filme erkannte das Gericht die Mitschuld oder gar den Auftrag durch die Sender an. Für jeden nachgewiesenen Betrug wurde er zu drei Monaten Haft verurteilt, also zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren Haft. Michael Born wies im Prozess auf das auf Einschaltquoten fixierte Mediensystem hin und warf den nachlässigen Redakteuren eine wesentliche Mitschuld an seinen Fälschungen vor. Seit 2002 lebt Born in Griechenland. Der damalige Chefredakteur von stern TV, der ausgebildete Journalist Günther Jauch, verteidigte sich bei seiner Vernehmung gegen den Vorwurf mangelnder Sorgfalt mit der Begründung, er habe nie im Schneideraum gearbeitet. [11]

Wilhelm Christian Crecelius Wilhelm Christian Crecelius (* 29. Oktober 1898 in Niederlahnstein; † 27. September 1979 in Dresden) war ein deutscher Mediziner. Er entwickelte 1927 eine Methode zur Bestimmung des Blutzuckers. Darüber hinaus hatte er wesentlichen Anteil an der Entstehung der Medizinischen Akademie Dresden, einer von 1954 bis 1993 bestehenden Medizinischen Hochschule, aus welcher das Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden und die medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden hervorging. [12]


Markus Fachbach Markus Fachbach (* 9. Oktober 1982 in Lahnstein) ist ein deutscher Triathlet, Deutscher Triathlon-Meister auf der Mitteldistanz (2010) und Ironman-Sieger (2011). Fachbach qualifizierte sich 2005 durch seinen dritten Platz beim Ironman Florida für den Ironman Hawaii 2006 und bei seinem Debüt in bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii erreichte er mit 8:45:06 Stunden den 25. Rang. Neben dem Sport studiert er Betriebswirtschaft an der Universität Mainz. Im August 2011 erreichte er in Regensburg den ersten Sieg bei seiner zwölften Teilnahme auf der Langdistanz. Er ist Mitglied des Commerzbank Triathlon Teams und trainiert gemeinsam mit dem zweifachen Ironman-Gewinner Normann Stadler. [13]

Stefan Feth Stefan Feth Stefan Feth (* 27. März 1980 in Lahnstein) ist ein deutscher Tischtennisspieler und Herren-Nationaltrainer der USA. Zurzeit steht er auf Platz 193 der Weltrangliste.

Nationale Erfolge Titel

Platzierungen


Internationale Erfolge Titel

Platzierungen


Grit Hegesa Grit Hegesa (* 23. Dezember 1891 in Niederlahnstein, gebürtig als Caroline Margaretha Schmidt; † 17. Januar 1972 in München) war eine deutsche Tänzerin und Stummfilm-Schauspielerin. Die gebürtige Rheinländerin besuchte eine Klosterschule, ehe sie (noch vor dem Ersten Weltkrieg) im englischen Brighton Sprech- und Tanzunterricht erhielt. Zurück in Deutschland heiratete sie am 22. April 1911 den Rhenser Kaufmann Johann Nikolaus Meyer. Die Ehe wurde am 1.März 1919 geschieden. Anschließend nahm Grit Hegesa Engagements an Bühnen wie dem Deutschen Theater in Köln und dem Palast-Theater in Berlin an. An dem von Max Reinhardt geführten Kleinen Schauspielhaus der Reichshauptstadt gab sie eigene Tanzabende. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde sie von der kaiserlichen Regierung zu Propagandazwecken in die Niederlande entsandt. Seit der Spätphase des Kriegs kamen auch Verpflichtungen beim Film hinzu. Vor allem in den ersten beiden Nachkriegsjahren sah man Grit Hegesa mit einer Reihe von Hauptrollen in Kinoproduktionen; mehrfach wurde sie auch als Tänzerin besetzt, z. B. an der Seite von Conrad Veidt in dem expressionistischen Stoff Wahnsinn. Nach ihrer letzten Rolle der Cissy Mohr in der Adaption von Arthur Schnitzlers Fräulein Else, ein recht kleiner Part, zog sich die Künstlerin vom Film zurück und widmete sich noch gelegentlich ihrer eigentlichen Profession, dem Tanz. Grit Hegesa war seit dem 8. April 1925 in zweiter Ehe mit dem Maler Emil van Hauth verheiratet.


Filmografie

Axel Heibel Axel Heibel (* 23. September 1943 in Lahnstein) ist ein deutscher Objektkünstler. Hauptmerkmal in Axel Heibels Werk ist die Reduktion und eine breite Fächerung von unterschiedlichen medialen Möglichkeiten. Seit 1976 realisiert er Buchobjekte, die auf der "Documenta 6" vorgestellt wurden. Bis heute fesselt ihn die Idee des Wechsels der Buchseiten. Dabei versucht er stets die Grenzen der gewohnten Buchform zu verändern oder in Frage zu stellen. Darüber hinaus reflektiert er in seinen Bucharbeiten das Blättern, das Lesen, das Betrachten. Die Folgerichtigkeit des Blätterns ist häufig verändert oder sogar behindert. Der Leser/Betrachter muss verschiedene Wege des Schauens und der Aneignung an das Buchobjekt finden. In den ersten Jahren setzte Heibel oft die Faltung der Buchblätter ein. Dadurch wird der Betrachter/Benutzer aktiv in den Leseprozess eingebunden. Die Unikate zeigen unterschiedliche Ansätze von Malerei, Zeichnung, Stempeldruck, Sprühen, Falten und Schneiden. Das Dreidimensionale seiner Buchwerke steht im Vordergrund und zeigt sich durch die wechselnden Eingriffe in den Buchblock. Seit Anfang der 1980er Jahre setzt er auch die Fotografie ein. Parallel dazu setzte sich der Künstler von 1975 bis 1996 mit reduzierter Malerei auseinander. Die Wirkung und Erscheinung von Farbe und Nichtfarbe ist seit 1996 sein Hauptthema. Den Dialog von Licht und Farbe setzt er in Wandobjekten um, die das Leuchten von reduzierter Farbe und Plastizität präsentieren. Die Farbe wirkt in Heibels Arbeiten zurückgenommen und fast immateriell.

Biografie

Einzelausstellungen (Auswahl)

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Nikolaus Heidelbach Nikolaus Heidelbach (* 5. Dezember 1955 in Lahnstein/Rhein) ist ein deutscher Bilderbuchillustrator und -autor.

Nikolaus Heidelbach ist der Sohn des Malers Karl Heidelbach (1923-1993). Er studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften in Köln und Berlin und lebt heute als freischaffender Künstler in Köln.


Sonderausstellungen



Auszeichnungen



Gedichte



Kinderbücher und Märchenillustrationen (Auswahl)


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Willibald Hilf Willibald Hilf (* 26. Mai 1931 in Niederlahnstein; † 8. August 2004 in Baden-Baden) war von 1977 bis 1993 Intendant des Südwestfunks (SWF). Von 1986 bis 1987 war er Vorsitzender der ARD.

Der studierte Jurist war von 1963 bis 1969 Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages für die CDU, danach als Staatssekretär Leiter der Staatskanzlei in Mainz. Hilf war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Ketteler Mainz im KV. Aufgrund seiner manchmal pastoralen Art bezeichneten Spötter das Sendehaus des SWF zu seiner Amtszeit als „Willibald-Hilf-Kathedrale St. Megaherz“.

Hilf war an der Konzeption des deutsch-französischen Kulturkanals ARTE beteiligt. Er war maßgeblich daran beteiligt, Franz Alt als Moderator und Leiter des Politmagazins Report Mainz abzusetzen. [18]



Peter R. Huttenlocher Peter R. Huttenlocher (* 1931 in Oberlahnstein bei Koblenz) ist ein deutsch-US-amerikanischer emeritierter Professor für Pädiatrie und Neurologie.

Huttenlocher wanderte 1949 in die USA aus und studierte an der University at Buffalo Medizin bis zu seinem Bachelor-Abschluss. Anschließend wechselte er zur Harvard University in Cambridge (Massachusetts), wo er zum Doktor der Medizin (M.D.) promovierte. Als Professor lehrte und forschte Huttenlocher zunächst an der Yale University in New Haven (Connecticut) und dann von 1976 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 an der University of Chicago (Illinois).

Peter Huttenlocher ist ein Neffe des deutschen Geographen Friedrich Huttenlocher. Er ist verheiratet mit Janellen Huttenlocher, einer Professorin für Psychologie. Sein Sohn Daniel Huttenlocher und seine Tochter Anna Huttenlocher sind ebenfalls Professoren an US-amerikanischen Universitäten.

Huttenlochers wichtigstes Forschungsgebiet war die Entwicklung der Synapsen im menschlichen Großhirn. Hier wurden besonders seine Untersuchungen vom Ende der 1970er Jahre bekannt, als es ihm als erstem gelang, die Anzahl der Synapsen in den Gehirnen von Kleinkindern zu messen. Seine Arbeit zeigte, dass in der Zeit von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr die Zahl der Synapsen im Gehirn mit großer Geschwindigkeit zunimmt, während sie sich danach wieder verringert. Da Synapsen die Kontaktstellen sind, die Nervenzellen miteinander verbinden, erklären Huttenlochers Forschungsarbeiten die enorme Lern- und Anpassungsfähigkeit von Kleinkindern. Seine Untersuchungen zeigten auch, dass verschiedene Gehirnregionen die größte Produktionsgeschwindigkeit der Synapsen jeweils zu anderen Zeiten erreichen. Die Vermutung, dass Kleinkinder in verschiedenen Altersstufen jeweils auf ganz unterschiedliche Arten lernen, konnte damit zum ersten Mal auf die Bildung der Synapsen in den verschiedenen Bereichen des Gehirns zurückgeführt werden.

Nach Huttenlocher wurde eine von ihm erforschte neurodegenerative Erkrankung benannt, das Alpers-Huttenlocher-Syndrom.


Schriften (Auswahl)


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Philipp Langen Philipp Langen (* 2. Juli 1986 in Lahnstein) ist ein deutscher Fußballspieler.

Der Mittelfeldspieler kam mit 14 Jahren zur TuS Koblenz und machte seine ersten Oberliga-Spiele für die Mannschaft bereits im Alter von 17 Jahren. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga 2004 war er trotz seines jungen Alters sofort Stammspieler und kam bis zum Aufstieg in die 2. Bundesliga auf 63 Einsätze, in denen er fünf Tore erzielte. In Saison 2006/07 kam der Linksfuß zu 29 Einsätzen in der 2. Bundesliga und erzielte dabei ein Tor. Bei einem Trainingslager im September 2007 verletzte er sich am vorderen Kreuzband und am Außenband des rechten Knies. Seit der Saison 2008/09 spielte Langen für die SpVgg Greuther Fürth. Dort konnte sich Langen aber aufgrund von Verletzungen nicht durchsetzen und wurde von Fürth für die Saison 2009/10 zurück an die TuS Koblenz ausgeliehen. Nach dem Ende der Saison kehrt Langen dann 2010 zurück zur SpVgg Greuther Fürth. Die Saison 2010/11 verbrachte Langen bei der 2. Mannschaft der Spvgg. Zur Saison 2011/12 erhielt er keinen neuen Vertrag in Fürth und wechselte zurück zur TuS Koblenz, welche sich mittlerweile in die Regionalliga West zurückgezogen hatte.

Langen absolvierte insgesamt fünf Einsätze in der deutschen U-20-Nationalmannschaft.


Erfolge


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Roger Lewentz Rheinland-pfälzischer Innenminister

Roger Lewentz Roger Lewentz (* 19. März 1963 in Lahnstein) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit dem 18. Mai 2011 Innenminister von Rheinland-Pfalz.

Nach der mittleren Reife war Lewentz bis 1991 beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und anschließend als Referent in der Mainzer Staatskanzlei tätig. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Lewentz war von 1989 bis 1994 Mitglied des Gemeinderats und anschließend bis 2006 Ortsbürgermeister von Kamp-Bornhofen. Von 1994 bis 2006 war er Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags, in dem er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion war. 1997 wurde er Landesgeschäftsführer und 2002 Generalsekretär der SPD von Rheinland-Pfalz. Von 2006 bis 2011 war er Staatssekretär im Innenministerium. Mit der Bildung der neuen rot-grünen Regierung Beck im Mai 2011 rückte Lewentz als Innenminister ins Kabinett auf.

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Heribert Meffert Heribert Meffert (* 11. Mai 1937 in Oberlahnstein) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, bekannt insbesondere für das Marketing.

1937 in Oberlahnstein geboren, studierte Meffert von 1956 bis 1961 Betriebswirtschaftslehre in München, bevor er 1964 über Beziehungen zwischen der betriebswirtschaftlichen Kostentheorie und Kostenrechnung zum Dr. rer. oec. promoviert. Nach seiner Habilitation zum Thema Die Flexibilität in betriebswirtschaftlichen Entscheidungen wurde Meffert auf den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität berufen.

Seit Mitte der 1970er Jahre war Meffert wesentlich an der Ausgestaltung und Neuorientierung des Faches Marketing beteiligt. Darüber hinaus ist der viel geehrte Marketingexperte als Gutachter und Berater für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, Mitglied in Aufsichtsräten und Beiräten von Industrie- und Handelsunternehmen tätig.

Am 31. Juli 2002 wurde Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert an der Universität Münster emeritiert. Sein Nachfolger ist Manfred Krafft.

Meffert blickt auf über 100 Promotionen und mehrere Habilitationen zurück. Er lehrt und forscht weiterhin an der Universität in Münster, unter anderem im Schwerpunkt und Masterprogramm Marketing und postgradualen Executive Master of Business Administration in Marketing. Sein umfangreiches Buch Marketing, Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung, Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele gilt als Standardwerk und gehört an vielen Universitäten zur Pflichtlektüre.

Als einer der ersten Professoren in Deutschland befasste Meffert sich mit dem Bereich Marketing. Er gründete das erste Institut für Marketing in Deutschland an der Westfälischen Wilhelms-Universität, dessen langjähriger Direktor er war. Der Wissenschaftler war Gründungsmitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Marketing und Unternehmensführung e.V. Im Jahr 1999 gründete Meffert gemeinsam mit Dieter Ahlert und Klaus Backhaus das Marketing Centrum Münster (MCM), 1989 dann den Ehemaligenverein Marketing Alumni Münster e.V.

Von 1995 bis 1997 übernahm Meffert neben seiner Tätigkeit in Münster die wissenschaftliche Geschäftsführung der wiederbegründeten privaten Handelshochschule Leipzig (HHL) und war dort Inhaber des Lehrstuhls für Marketingmanagement. Daneben war er außerdem Gastprofessor an mehreren Universitäten in den Vereinigten Staaten, unter anderem auch dem Marketing Science Institute (MSI), Cambridge (Massachusetts).

Forschungsschwerpunkte des „Marketing-Papstes“ sind General Marketing und Unternehmensführung, Markenmanagement, Umweltmanagement, Internationales Management sowie Verkehrsdienstleistungsmarketing.

Meffert war Mitglied in Aufsichtsräten einiger namhafter Konzerne, so u. a. bei BASF Coatings AG, Henkel KGaA und Kaufhof Warenhaus AG. Während seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung von 2002 bis Ende 2005 setzte er sich besonders für die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ein. Heribert Meffert engagiert sich als Schirmherr der Studenteninitiative Weitblick für einen weltweit gerechten Bildungszugang.

Ehrungen und Auszeichnungen

Die Anerkennung für Mefferts Verdienste im Bereich Marketing zeigt sich in zahlreichen Preisen, Medaillen und den Ehrendoktorwürden. Über sein Fachgebiet hinaus engagiert sich Meffert für die Übernahme von wirtschaftlicher, ökonomischer und sozialer Verantwortung.

Die Stadt Münster z. B. zeichnete ihn am 8. September 2006 im Rahmen des Münsteraner Zukunftsgespräches für sein langjähriges Engagement als Berater im Stadtmanagement mit der Paulusplakette aus – der höchsten Auszeichnung der Stadt nach der Ehrenbürgerschaft.

Weitere Ehrungen und Auszeichnungen in der Reihenfolge ihrer Verleihung:



Schriften


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Fritz Michel Fritz Michel (* 17. September 1877 in Niederlahnstein; † 30. Oktober 1966 in Koblenz) war ein deutscher Arzt, Politiker, Historiker und Kunsthistoriker.

Fritz Michel wurde am 17. September 1877 als ältester Sohn eines Landarztes in Niederlahnstein geboren. Seine Eltern waren Theodor Michel und Luise Schild. Er studierte Medizin an den Universitäten Tübingen, Kiel und Marburg und wurde in Tübingen Mitglied des Corps Suevia. Nach Beendigung seiner Studien trat er 1905 eine Stelle als Frauenarzt am Evangelische Stift St. Martin an. Im gleichen Jahr heiratete er Luise von Ibell.

Im Ersten Weltkrieg diente er von 1914 bis Juli 1918 als Chirurg und Stabsarzt an West- und Ostfront sowie in Italien. Das Kriegsende erlebte er als militärischer Chefarzt eines Reservelazaretts im Stift. Seine Erlebnisse hatte Michel in einem Kriegstagebuch niedergelegt, welches er durch mehr als 500 eigene Zeichnungen und Aquarelle ergänzte. Von 1919 bis 1929 gehörte er als Stadtverordneter dem Koblenzer Stadtrat an. Ab 1927 war er bis zu seiner Pensionierung 1947 als Chefarzt am Evangelischen Stift tätig.

1941 erhielt er nach Vorschlag seines Freundes Paul Clemen, damals dort Direktor des Kunsthistorischen Institutes und zudem erster Provinzialkonservator der preußischen Rheinprovinz, die Ehrendoktorwürde der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn. An seinem 75. Geburtstag am 17. September 1952 verlieh ihm Oberbürgermeister Josef Schnorbach für seine Verdienste um die Kunst- und Heimatgeschichte die Ehrenbürgerwürde der Stadt Koblenz.

Fritz Michel starb am 30. Oktober 1966. Er wurde auf dem Hauptfriedhof Koblenz begraben.

Fritz Michel war hauptsächlich in der Regional- und Heimatgeschichte tätig und hier vor allem im Mittelrheingebiet. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Städte Lahnstein und Koblenz. Vielfach hat Michel Grundlagenforschung betrieben.

Bereits als Schüler kam er über den Rektor seines Gymnasiums Simon Widmann mit der Heimatkunde in Berührung. Dieser brachte ihm nicht nur das Lesen von Handschriften des Mittelalters bei, sondern besorgte ihm auch einen Ferienjob beim Archiv der Stadt Niederlahnstein, wo er Akten ordnete und erste Vorarbeiten für seine spätere Geschichte von Niederlahnstein fertigte.

Kampmann zufolge dienten Historie und Kunsthistorie Michel als Gegengewicht zu seiner Tätigkeit im Krankenhaus. So entstanden über die Jahre mehr als einhundert Veröffentlichungen. Die Skala seiner Interessengebiete reichte vom Allerheiligenberg bei Lahnstein bis zur Kulturgeschichte des St. Castorstiftes zu Koblenz, von der Verwaltung der Stadt während der Franzosenzeit bis zur Ehrenburger Fehde und von der Burg Eltz bis zur umfänglichen Sammlung der Kunstdenkmäler der Stadt Koblenz auf 584 Seiten. Sein gesamter Nachlass im Landeshauptarchiv Koblenz umfasst ca. zehn Regalmeter mit 298 Akten und Hunderten Fotos.


Ehrungen



Werke (Auswahl)



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Bernhard Plettner Bernhard Plettner (* 2. Dezember 1914 in Oberlahnstein; † 2. November 1997 in Erlangen) war ein deutscher Ingenieur, Manager und Unternehmer.

Bernhard Plettner hat im Anschluss an den Besuch des humanistischen Gymnasiums in Bad Kreuznach an der Technischen Hochschule in Darmstadt (heute: TU Darmstadt) Elektrotechnik studiert. Der Wunsch, seine theoretische Ausbildung durch praktische Erfahrungen abzurunden, veranlasste ihn 1937, das Studium zu unterbrechen und ein Semester als Werkstudent bei den Siemens-Schuckertwerke (SSW) in Berlin und Mülheim/Ruhr zu arbeiten.

Nach Abschluss des Studiums kehrte der Diplom-Ingenieur 1940 in die SSW-Abteilung Industrie nach Berlin zurück. Hier war er zunächst als Projekt-Ingenieur für die Planung und den Vertrieb von Industrie- und Energieversorgungsanlagen im In- und Ausland zuständig. Nach Kriegsende nutzte er seine Berufserfahrungen für den Wiederaufbau des Exportgeschäfts. Sechs Jahre später übernahm er die Leitung der Projektierungsabteilungen für die Grundstoffindustrie, die unter anderem für den Bau des Hüttenwerks Rourkela in Indien – dem ersten großen Exportprojekt der deutschen Nachkriegsindustrie – zuständig war.

1959 wurde Bernhard Plettner in den Vorstand der Siemens-Schuckertwerke AG berufen, 1961 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und 1962 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Nach Gründung der Siemens AG war er zunächst Mitglied des Vorstandspräsidiums, dann stellvertretender und seit 1971 Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

1981 wurde Plettner als erstes Nichtfamilienmitglied Vorsitzender des Aufsichtsrats; er behielt diese Position bis 1988.

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Gottfried Pott Gottfried Pott (* 1939 in Lahnstein) ist deutscher Typograf, Kalligraf, Autor und Lehrer.

Er studierte von 1959 bis 1963 Grafik-Design an der Werkkunstschule Wiesbaden bei Professor Friedrich Poppl. Von 1988 bis 2003 übte er eine Lehrtätigkeit als Professor für Kalligrafie, Schriftdesign und Schriftgeschichte an der Fachhochschule Hildesheim aus.

Seine bekanntesten Schriftarten sind Arioso, Carolina, Duc de Berry und Ruling Script.


Werke


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Timo Scheider

Timo Scheider Timo Scheider (* 10. November 1978 in Lahnstein) ist ein deutscher Automobilrennfahrer. Er startete von 2000 bis 2011 in der DTM und wurde dort 2008 und 2009 Meister.


Anfänge im Motorsport (1989–1999)

Scheider begann seine Motorsportkarriere 1989 im Kartsport, welchen er bis 1994 betrieb. Unter anderem gewann er 1994 die deutsche Junioren-Kartmeisterschaft. 1995 wechselte er in den Formelsport. Er debütierte in der deutschen Formel Renault 1800 und gewann auf Anhieb den Meistertitel. 1999 folgte schließlich der vierte Gesamtrang in der deutschen Formel Renault 2000.

1997 wechselte Scheider in die deutsche Formel-3-Meisterschaft. Er gewann drei Rennen und stand bei insgesamt zwölf von achtzehn Rennen auf dem Podest. Mit 218 zu 224 Punkten wurde er schließlich Vizemeister hinter Nick Heidfeld. In der darauffolgenden Saison gewann er erneut drei Rennen. In der Gesamtwertung reichte es für ihn in dieser Saison aber nur für den siebten Platz. Zu vier Rennen trat er nicht an. Außerdem nahm er am Formel-3-Masters in Zandvoort teil und beendete das Rennen auf der achten Position. 1999 absolvierte Scheider sein drittes Jahr in der deutschen Formel-3-Meisterschaft. Mit einem Lauferfolg schloss er die Saison auf dem sechsten Gesamtrang ab. Beim Formel-3-Masters wurde er in dieser Saison Zwölfter.


DTM mit Opel (2000–2004)

2000 wechselte Scheider in den Tourenwagensport in die DTM zum Team Holzer, die mit Opel-Fahrzeugen antraten. Mit zwei vierten Plätzen als beste Resultate beendete er seine Debütsaison auf dem zwölften Platz der Meisterschaft. 2001 absolvierte Scheider seine zweite Saison für das Team Holzer und belegte den Meisterschaftsplatz 20.

2002 verbesserte sich Scheider auf den achten Platz der DTM-Fahrerwertung. 2003 wechselte Scheider innerhalb der DTM-Opelteams zum Team Phoenix und er beendete die Saison erneut auf dem achten Gesamtrang. In Zandvoort erzielte er seine erste Pole-Position in der DTM. Sein Teamkollege Peter Dumbreck hatte in dieser Saison mehr als doppelt so viele Punkte wie er erzielt. Darüber hinaus gewann er auf einem Opel das 24-h-Rennen Nürburgring. 2004 kehrte Scheider zum Team Holzer zurück. Im dritten Jahr in Folge belegte er den achten Gesamtrang, obwohl er abermals ohne eine Podest-Platzierung geblieben war. In dieser Saison war er der beste Opel-Pilot überhaupt.


FIA-GT und A1GP (2005–2006)

2005 wechselte Scheider in die FIA-GT-Meisterschaft und trat zusammen mit Michael Bartels auf einem Maserati MC12 des deutschen Vitaphone Racing Teams an. Die beiden gewannen zwei Rennen, unter andem das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, und belegten den zweiten Gesamtrang. Anschließend trat er im Winter 2005/06 im Formelsport für das deutsche Team in der A1 Grand Prix an. Er teilte sich das Cockpit mit Adrian Sutil und Sebastian Stahl. Scheider war der Pilot mit den meisten Einsätzen und der einzige deutsche Pilot, der Punkte erzielte. Sein bestes Resultat erzielte er beim Hauptrennen in Laguna Seca, das er auf dem zweiten Platz beendete. 2006 trat er in einem Ferrari 430 GT2 zu einem Rennen der FIA-GT-Meisterschaft an und gewann die GT2-Wertung.


DTM für Audi (2006–2011)

Scheiders Hauptaugenmerk lag 2006 allerdings auf seine Rückkehr in die DTM. Er erhielt beim Team Rosberg einen Audi aus der vorherigen Saison und wurde Teamkollege von Frank Stippler. Er erzielte regelmäßig Punkte und beendete die Saison auf dem zehnten Platz der Fahrerwertung. Teamintern setzte er sich mit 12 zu 3 Punkten gegen Stippler durch. 2007 wechselte Scheider zu Abt Sportsline und erhielt ein aktuelles Modell des Audi A4 DTM. Nachdem er bereits dreimal Vierter geworden war, folgte beim Saisonfinale in Hockenheim mit einem zweiten Platz seine erste Podest-Platzierung in der DTM überhaupt. Als drittbester Pilot seines Teams schloss er die Saison auf dem siebten Platz der Fahrerwertung ab.

2008 absolvierte Scheider seine zweite Saison in einem aktuellen Audi A4 DTM. Bereits beim zweiten Saisonrennen in Oschersleben fuhr Scheider den ersten DTM-Sieg seiner Karriere ein. Er kam in dieser Saison nur bei einem Rennen nicht in die Punkteränge und stand insgesamt acht mal auf dem Podium. Mit 75 zu 71 Punkten setzte er sich gegen Paul di Resta durch und wurde zum ersten Mal DTM-Meister.

In der Saison 2009 gelang es Scheider, seinen DTM-Titel zu verteidigen. Er punktete nur bei einem Rennen nicht, stand insgesamt sechs Mal auf dem Podest und gewann zwei Rennen. In der Meisterschaft setzte er sich mit 64 zu 59 Punkten gegen Gary Paffett durch. Er war damit der erste DTM-Pilot nach Bernd Schneider, der seinen Titel verteidigte. Darüber hinaus gewann zum dritten Mal ein Pilot von Abt Sportsline bzw. Audi den Meistertitel. Dies war in der Geschichte der DTM zuvor noch keinem Team bzw. Hersteller gelungen.

2010 blieb Scheider bei Abt Sportsline. Während er in den ersten fünf Rennen stets Punkte erzielte, aber nicht auf dem Podest stand, beendete er von den letzten sechs Rennen fünf auf dem Podest und entschied eines für sich. Als bester Audi-Pilot beendete er diese Saison auf dem vierten Meisterschaftsplatz. Darüber hinaus debütierte er 2010 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in einem Porsche 997 GT3 RSR, der von der BMS Scuderia Italia eingesetzt wurde. 2011 bestritt Scheider seine elfte DTM-Saison und seine fünfte für Abt Sportsline. Mit einem zweiten Platz als bestes Resultat beendete er das Jahr auf dem vierten Platz der Gesamtwertung.

Timo Scheider lebt im österreichischen Lochau. Er war elf Jahre mit Jasmin Rubatto liiert und hat mit ihr einen Sohn. Die beiden trennten sich im April 2010.

Seit November 2008 ist Timo Scheider Botschafter der Stiftung für Rückenmarksforschung Wings for Life. Ebenso ist er Initiator der Charity-, Sport- und Family-Eventreihe Race4Kids, die sich zum Ziel setzt, benachteiligten Kindern und Familien in Deutschland und Österreich tatkräftig unter die Arme zu greifen.

Im Oktober 2008 wurde Timo Scheider zum ADAC-Motorsportler des Jahres gewählt.[6]

In der Fernsehshow TV total Stock Car Crash Challenge am 29. November 2008 und am 9. Oktober 2010 gewann er jeweils das Rennen der Klasse bis 1900 cm³.

Ab 1997 wurde er von Willi Weber gemanagt.

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Herbert Walther Herbert Walther (* 23. April 1922 in Oberlahnstein; † 25. Februar 2003 in Lahnstein) war ein deutscher Sachbuchautor, Historiker und Maler.

Georg Herbert Walther wurde 1922 in Oberlahnstein als Sohn des Landesbankbeamten Heinrich Walther und seiner Ehefrau Maria, geb. Klippel, geboren. Er hatte noch eine Zwillingsschwester und einen älteren Bruder. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges besuchte er das Gymnasium in Oberlahnstein (heute Marion-Dönhoff-Gymnasium) und schloss die Schule nach Kriegsbeginn mit dem Notabitur ab.

Unmittelbar nach dem gymnasialen Abschluss trat er in die SS-Junkerschule in Braunschweig ein. Danach war er Angehöriger der 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS Adolf Hitler im Rang eines Untersturmführers (Leutnant), zeitweise im Stab von Sepp Dietrich. Mit Gründung der 12. SS-Panzerdivision aus Angehörigen der Hitler-Jugend gehörte er zu den erfahrenen Offizieren, die die unvorbereiteten Hitlerjungen ausbilden und führen sollten. Im Rahmen der Ardennenoffensive wurde er schwer verwundet und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Nach Rückkehr aus der Gefangenschaft ging Herbert Walther wechselnden Beschäftigungen nach und betätigte sich als freischaffender Maler und Grafiker. Nebenbei studierte er Geschichte. Ab 1952 arbeitete er im Bundesarchiv in Koblenz und war dort insbesondere für die Identifizierung, Bewertung und Archivierung von Bildmaterial aus der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft zuständig.

Er engagierte sich in verschiedenen „Ehemaligen“-Verbänden und pflegte die Bekanntschaft zu Persönlichkeiten des Dritten Reiches wie Sepp Dietrich, Kurt Meyer (Panzermeyer), Otto Skorzeny, Felix Steiner, Albert Speer, wodurch er zahlreiche Informationen „aus erster Hand“ für seine Publikationen erhielt. Andererseits hielt er auch enge Verbindung zu Veteranen-Vereinigungen in Großbritannien und Frankreich und trug so zur Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner bei.

Seine Bücher hat Herbert Walther in deutscher und englischer Sprache verfasst, sie erschienen in mehreren Auflagen. Bemerkenswert ist, dass sie in Großbritannien und in den USA zum Teil erfolgreicher waren als in Deutschland. Obwohl (oder gerade weil) die Bildkommentare gelegentlich die Distanz zu den Ereignissen vermissen lassen, sind sie wertvolle, authentische Zeitzeugnisse von hoher Zuverlässigkeit.

In ZDF-Dokumentationen von Guido Knopp wurde Herbert Walther als sachkundiger Zeitzeuge interviewt.

Er starb am 25. Februar 2003 nach langer Krankheit in seinem Haus in Lahnstein und ist auf dem Friedhof in Dachsenhausen anonym beigesetzt.


Bibliografie


In deutscher Sprache



In englischer Sprache


Verlag CT Bison Books, London/United Kingdom 1978

Verlag CT Bison Books, London/United Kingdom 1979

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Walther Karl Zülch Walther Karl Zülch (* 17. November 1883 in Oberlahnstein; † 3. August 1966 Goddelau) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Nach dem Studium in Heidelberg ging Zülch nach Frankfurt am Main. 1933 wurde er Kulturdezernent von Köln. Er lebte nach 1945 in der DDR, 1963 kehrte er nach Frankfurt zurück.

1917 konnte er aufgrund einer Urkunde des Frankfurter Stadtarchivs das Monogramm MGN Grünewalds als Mathis Gothart Neithardt identifizieren. 1938 legte er zu diesem Künstler die große Monographie Der historische Grünewald Mathis Gothart Neithardt vor.

Frucht seiner umfangreichen Erforschung der Frankfurter archivalischen Überlieferung (im Zweiten Weltkrieg erheblich dezimiert) war das biographische Lexikon „Frankfurter Künstler 1223-1700“ (1935).

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Mit der Stadt verbundene Personen

Nikolai von Astudin Nikolai von Astudin (russisch Николай Львович Астудин/Nikolai Lwowitsch Astudin; * 9. Juli 1847 in Moskau; † 8. August 1925 in Oberlahnstein) war ein russischer Landschaftsmaler.

Astudin war Sohn eines Offiziers und absolvierte seine Schulausbildung in Sankt Petersburg. Anschließend wurde er Schüler des Landschaftsmalers Cassagne in Paris. Studienreisen führen ihn nach Finnland, in die Alpenländer und nach Italien. Schon 1876 und 1877 hatte Astudin Ausstellungen in Berlin, 1885 in Zürich. Lange wohnte Astudin dann in Kassel. 1896 heiratete er die Malerin Johanna Meineke aus Braubach am Rhein. 1904/1905 lebte Astudin in Bonn. Zu seinen Bonner Motiven zählen die Rheinbrücke von 1898 und die Godesburg. 1912 zog er nach Oberlahnstein, wo er bis zu seinem Tode lebte. In dieser späten Phase hat er vornehmlich Rheinmotive und wiederholt die Burg Lahneck gemalt.

Zu seinem 80. Todestag veranstaltete die Stadt Lahnstein eine Retrospektive am 18. September 2005 im Sporkenburger Hof.

Weithin bekannt wurde Astudin für seine Rheingemälde und die zahlreichen Reproduktionen seiner Rheinansichten. Sein Werk ist Ausdruck der Rhein- und Eifelromantik des frühen 20. Jahrhunderts.

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Robert Bodewig

Robert Bodewig Robert Bodewig (* 1. Dezember 1857 in Wermelskirchen-Belten; † 4. Dezember 1923 in Oberlahnstein) war ein deutscher Lehrer, Historiker, Archäologe und Streckenkommissar der Reichs-Limes-Kommission.

Der aus einfachen Verhältnissen stammende Robert Bodewig war von 1878 bis 1881 als Elementarlehrer in Remscheid tätig und absolvierte 1882 sein Abitur in Barmen. Anschließend studierte er Geschichte, Geographie, Lateinisch und Griechisch, zunächst vom Sommersemester 1882 bis zum Wintersemester 1884/1885 in Berlin, anschließend vom Sommersemester 1885 bis zum Wintersemester 1885/1886 in Münster, wo er 1886 die erste Lehramtsprüfung absolvierte. Im selben Jahr begann er ein Probejahr am Gymnasium Barmen und promovierte an der Akademie Münster zum Dr. phil. 1887 wurde er Lehrer an der Höheren Töchterschule in Unterbarmen, das Jahr 1888 sah ihn als Gründungsrektor der höheren Knabenschule in Bünde, des heutigen Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. 1890 übersiedelte er nach Oberlahnstein und wurde am dortigen Realprogymnasium zunächst Hilfslehrer. Bereits ein Jahr später avancierte er dort zum Oberlehrer. Diese Stelle behielt er bis zur Versetzung in den Ruhestand Anfang 1923. 1906 wurde er zum „Rat IV. Klasse“ und zum Professor ernannt. 1914 bekam er den „Roten Adlerorden IV. Klasse“ verliehen. 1921 bis 1922 war er kommissarischer Schulleiter des Oberlahnsteiner Gymnasiums.

1897 wurde Bodewig per Ministerialverfügung zum Streckenkommissar der Reichs-Limes-Kommission ernannt. Als solchem unterstand ihm die örtliche Grabungsleitung der Kastelle Hunzel, Heddesdorf, Marienfels und Ems sowie der Kleinkastelle Becheln und Pohl. Darüber hinaus untersuchte und publizierte er im Limeswerk das römische Straßennetz im Gebiet zwischen Lahn und Aar.

1904 wurde Bodewig Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins, dem er bereits seit 1894 als Sekretär und Schriftführer angehört hatte. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tode inne. Die Funde Bodewigs bildeten den Grundstock der Sammlungen des Lahnsteiner Altertumsvereins und damit des 1914 gegründeten Heimatmuseum für Oberlahnstein und den Kreis St. Goarshausen. Das Museum wurde 1945 geschlossen, fand seine Fortführung aber im 1965 eröffneten Museum der Stadt Lahnstein im Hexenturm.

Robert Bodewig verstarb am 3. Dezember 1923 im Alter von 66 Jahren in Oberlahnstein, drei Tage nach seinem 66. Geburtstag. 1969 benannte die Stadt Oberlahnstein eine Straße im Ort nach Robert Bodewig.


Schriften (Auswahl)



Diese und weitere Schriften erschienen in der so genannten Bodewig-Edition des Lahnsteiner Altertumsvereins:


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Max Otto Bruker Max Otto Bruker (* 16. November 1909 in Reutlingen; † 6. Januar 2001 in Lahnstein) war ein deutscher Sachbuchautor, Arzt und Politiker. Er war ein Verfechter der Vollwerternährung, für die er einen eigenen Ansatz erarbeitete („vitalstoffreiche Vollwertkost“). Im Rahmen des Weltbund zum Schutz des Lebens setzte er sich seit den 1960er Jahren für den Umweltschutz ein.

Bruker wurde als drittes und letztes Kind des Lehrers Max Bruker und dessen Frau Berta, geborene Buck, am 16. November 1909 in Reutlingen geboren. 1913 zog die Familie nach Neuenstadt am Kocher um, wo Max Otto ab 1915 die Lateinschule besuchte, an der sein Vater als Präzeptor unterrichtete. In den 1920er-Jahren zog die Familie ein weiteres Mal um, diesmal nach Esslingen am Neckar, wo Bruker 1927 sein Abitur ablegte. Von 1927 bis 1932 studierte er Medizin, zuerst zwei Semester in Tübingen, anschließend in München und Berlin, die beiden letzten Semester wieder in Tübingen. Laut eigenen Angaben hatte August Bier einen starken Einfluss auf ihn. Seit 1927 war er Mitglied der Burschenschaft Normannia. Er beendete 1932 sein Studium mit dem Staatsexamen und verbrachte seine Praktikantenzeit zunächst am Pathologischen Institut der Universität Tübingen unter Albert Dietrich, und arbeitete anschließend im Städtischen Krankenhaus Esslingen. Im Juni 1934 wurde Bruker in Tübingen bei Wolfgang Stock mit der Arbeit: „Ein Fall von metastatischem Karzinom der Iris, des Corpus ciliare und der Chorioidea von latentem Primärtumor“ promoviert. Im Nationalsozialismus war Bruker Mitglied der SA.

Kurze Stationen im Evangelischen Krankenhaus Schwerte und im Homöopathischen Krankenhaus Dr. Steigele (Stuttgart) schlossen sich an. 1936 wechselte er als Assistenzarzt an die Homöopathisch-Biologische Klinik der Krankenanstalt Bremen. 1938 ließ er sich in Bremen als Facharzt nieder. Am 26. Juni 1939 heiratete er Irmgard Engelage, die er als Krankenschwester in der Krankenanstalt Bremen kennengelernt hatte. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Bereits 1939 wurde Bruker zum Kriegsdienst in die Wehrmacht eingezogen. Er war zuerst in Bremen, 1940 dann in Paris, von 1941 bis 1944 in Lappland und Norwegen eingesetzt. Er beendete seinen Dienst 1945 als Stabsarzt. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft im norwegischen Bergen siedelte Bruker von Bremen nach Lemgo um, wo er von 1946 bis 1974 Arzt, ab 1949 Ärztlicher Leiter der Anstalt Eben-Ezer für Geistesschwache und Epileptiker war. Hier führte er die Vollwertkost nach Werner Kollath ein.

Bruker wurde einer breiteren Öffentlichkeit seit 1958 vor allem durch seine Warnungen vor dem Konsum von „Fabrikzucker“ bekannt. Insbesondere in den 1960er-Jahren intensivierte er institutionelle Kontakte zu zahlreichen naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Organisationen.

Bruker leitete von 1974 bis 1977 als Chefarzt die psychosomatische Abteilung der Kliniken am Burggraben in Bad Salzuflen. Von 1977 bis 1991 war er ärztlicher Leiter der Klinik Lahnhöhe in Lahnstein.

Anfang der 1990er-Jahre wurde Bruker zum Honorarprofessor der medizinischen Fakultät der Universität Kiew berufen mit dem Lehrschwerpunkt „Atomare Strahlenschäden“. In den 1980er-Jahren erforschte Bruker die Verbreitung von Krebskrankheiten durch den Reaktorunfall von Tschernobyl. Bruker hielt die Vorlesungen im hohen Alter von 80 Jahren in Deutsch und Englisch, den Studenten wurden sie simultan ins Russische übersetzt.

Bruker hielt 20 Jahre lang monatlich in seinem Gesundheitszentrum Lahnhöhe eine für die Öffentlichkeit zugängliche Sprechstunde mit dem Namen „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht“ ab. Bruker starb 91-jährig, erst ein Jahr zuvor hatte er sich in den Ruhestand begeben.

Seine Bücher erreichten eine Auflage von über 4 Millionen.

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Idilia Dubb Idilia Dubb, eine schottische Touristin aus Edinburgh, soll im Jahr 1851 auf einem der Türme der Burg Lahneck tragisch ums Leben gekommen sein.

Die 17-jährige Idilia Dubb war – nach der kursierenden Geschichte – mit ihren Eltern und zwei Geschwistern 1851 auf einer Rheinreise, die sie auch nach Koblenz führte. Nach der Übernachtung im Hotel, wanderten die Dubbs am folgenden Tag nach Lahnstein, wo sie im Wirtshaus an der Lahn in zwei Zimmern übernachteten. Allein unternahm Idilia dann später einen Ausflug zur damaligen Burgruine Lahneck, um kurz vor der geplanten Abreise noch eine Zeichnung von ihr anzufertigen, da es ihr Berufswunsch war, eine bekannte Malerin zu werden. Sie kletterte den überwucherten Burgweg hoch und stieg auf einen Turm der Burg Lahneck. Gerade als sie oben angekommen war, stürzte die Holztreppe, die wenige Jahre zuvor von Naturfreunden wegen der schönen Aussicht ins Lahntal hinein errichtet worden war, unter ihr ein. Aus rund 20 Metern Höhe sah sie keine Möglichkeit mehr, vom Turmplateau nach unten zu kommen. Idilia versuchte, sich bemerkbar zu machen, doch niemand nahm sie wahr, so dass sie auf dem Turmplateau verdurstete.

Im Jahr 1860 sollten Bauarbeiter einen Turm der Burg Lahneck wegen Baufälligkeit reparieren und entdeckten auf dem Turm ein Skelett. Die Identität der menschlichen Überreste war geklärt, als in einer Mauerscharte Idilia Dubbs Tagebuch entdeckt wurde. Auf halb vermoderten Seiten hatte Idilia ihre letzten Tage auf dem Turmplateau festgehalten.

Diese Geschichte wurde – zusammen mit den letzten Seiten des Tagebuchs – in zwei Nummern des Adenauer Kreis- und Wochenblatts am 26. Oktober und 2. November 1863 veröffentlicht. Bis vor kurzem galten die Artikel als Beleg für die Authentizität der Geschichte. 2002 erschien außerdem im C. Bertelsmann Jugendbuchverlag eine übersetzte Veröffentlichung des angeblichen Originaltagebuches. Als Herausgeberin wird in dieser deutschsprachigen Ausgabe eine angebliche Freundin Idilias mit Namen Genevieve Hill genannt. Verschiedene – vor allem neuere – Recherchen deuten darauf hin, dass diese beiden einzigen Belege ohne Wert sind.

Das Buch des Bertelsmann Verlages

In dieser Veröffentlichung existieren zwei Tagebücher: das erste größere enthält die Geschichte der Rheinreise bis zum Ausflug Idilias zur Burg Lahnstein, das zweite die letzten Seiten, ähnlich wie sie im Adenauer Kreis- und Wochenblatt zitiert wurden.

Der erste Band ist klar als Fiktion eines evtl. weitaus kleineren Tagebuches zu bezeichnen. Die ansonsten genauen Beschreibungen der Landschaft und Zeit wie z.B. Nennung der Namen vom Pfarrer, Fährmann, Wirtshäusern in Oberlahnstein sowie den zwei baufälligen Türmen der Ruine Johanniskirche an der Lahnmündung - die nur der Idilia Dubb bekannt gewesen sein konnten - enthalten trotzdem einige Fehler und Unkorrektheiten. Genannt sei hier nur die Erwähnung einer Eisenbahn, wie sie an dieser Rheinstrecke als Lahntalbahn erst 1858 - also erheblich später - gebaut wurde. Dem zweiten Tagebuchband im Buch lässt sich an Fakten wenig entnehmen, es fällt aber auf, dass das Buch anfangs die Version des Adenauer Kreis- und Wochenblatts wortwörtlich abdruckt, dann aber am Ende des Buches davon etwas abweicht. Die beiden einzigen Abbildungen, die von diesem zweiten Band veröffentlicht wurden, erscheinen zweifelhaft. Der Zustand des Einbands auf dem ersten Foto passt nicht zur Beschreibung des aufgefundenen Tagebuches – er ist zu gut erhalten. Das Foto des aufgeschlagenen Buches mit den letzten Seiten enthält eine Datierung nach Tagen sowie den Begriff "meine Geliebten, mein Vater, meine Mutter, ...". Erstere Worte finden sich in der Erstveröffentlichung im Wochenblatt nicht, wobei aber "my beloved" im Buch falsch als "mein Geliebter" in der deutschen Ausgabe übersetzt wird, was zur Liebesgeschichte des ersten Tagebuchbandes passt.

Die beiden Artikel

In der Einleitung wird erwähnt, dass es zahlreiche Veröffentlichungen in regionalen Zeitungen sowie einen Abdruck der letzten Seiten des Tagebuches in der Times gegeben habe. Vielfältige Recherchen konnten dies bisher nicht verifizieren. Auch die Namen der Familienmitglieder und der genannten Freundinnen erscheinen weder im Geburts- noch im Todesregister Edinburghs, die in der offiziellen Regierungsquelle zu genealogischen Daten Schottlands zugänglich sind.

Auch die in den Artikeln enthaltenen Beschreibungen zum Aussehen des Turmes passen nicht zur Realität. Ein Turm sollte wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Der 28 m hohe Bergfried war - im Gegensatz zu einigen wesentlich niedrigeren in den verfallenen Zwingermauern - noch fast vollständig erhalten. Er hatte aber – wie für Bergfriede üblich – keinen ebenerdigen Zugang. Die Treppen in den oberen Stockwerken sind in Gewölben im Inneren der Außenmauer angelegt, so dass sie wohl erhalten waren. Zumindest kann dort von einem Zusammenbrechen auf einen Schlag keine Rede sein. Neue Bauuntersuchungen zeigen außerdem, dass der Zugang zum Turm wesentlich früher als 1860 erfolgt sein muss. Als erstes wurde beim Wiederaufbau im 19. Jahrhundert ein Gebäude zwischen Außenmauer und Bergfried neu errichtet, welches einen Zugang zu diesem erhielt. Dendrochronologische Untersuchungen weisen als Baujahr die Jahre 1853–55 aus. Außerdem hätten einige nach Jahrhunderten lose herabfallende Steine die Bauarbeiter getötet und er muss daher als allererste Baumaßnahme gesichert worden sein. Eher kommt evtl. der damals noch gut erhaltene und schlanke Nord-West-Turm hierfür in Frage, der - direkt am Abhang abseits der Burg stehend - eine gute Aussicht über das Lahntal bietet und in dem sich nach dem Wochenblatt die zusammengebrochene Holzwendeltreppe befunden haben soll.

In den bisher durchgeführten Recherchen ließen sich wenige Beweise für die Authentizität ermitteln. Somit sprechen die oben aufgeführten Fakten momentan für eine moderne Sage, die erst 1863 durch die Artikel des Adenauer Kreis- und Wochenblattes in Umlauf gebracht wurde.

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Johann Philipp Holzmann Johann Philipp Holzmann (* 22. April 1805 in der Kreuzmühle bei Dreieich-Sprendlingen, Hessen; † 15. Februar 1870 in Frankfurt am Main) war Bauunternehmer und gründete 1849 ein Baugeschäft, das später zum Frankfurter Bauunternehmen Philipp Holzmann AG wurde.

Holzmann war zunächst Müller in einem Sägewerk. Er leitete es mit seiner Mutter zusammen, nachdem sein Vater gestorben war, als er 12 Jahre alt war. Er erweiterte die Kreuzmühle in der Nähe Sprendlingens (auf Götzenhainer Gemarkung) zum Dampfsägewerk, und verlegte die Firma später nach Frankfurt am Main. Seine Geschäftstüchtigkeit bewies er einmal, als er aus dem Holz des ausgedienten Galgens von Offenbach einen Steg über den Mühlenbach baute. Als der Galgen abgebrochen wurde, fand er darunter eine Bleiplatte, die er gewinnbringend für 500 Gulden verkaufen konnte.

Holzmann war zunächst vorwiegend im Eisenbahnbau und später im Wasserbau tätig. Er beteiligte sich am Bau der Eisenbahn in Südhessen (Taunusbahn, Main-Neckar-Bahn), im Spessart (1852), an der Strecke Hanau-Aschaffenburg (1855), baute die Homburger Bahn (1859) und den Hafen in Oberlahnstein (1860).

Das Bauunternehmen wuchs mit der Industrialisierung schnell. Zur Ausdehnung der Produktion arbeitete Holzmann schon wenige Jahre nach der Gründung eng mit der Deutschen Bank zusammen. Das Verhältnis zwischen der Firma und der Bank war nach dem Historiker Manfred Pohl „in der Unternehmensgeschichte von seltener Dauerhaftigkeit“.

1865 übergab er die Leitung des Unternehmens an seine Söhne Philipp und Johann Wilhelm. Zu dieser Zeit war der Name Philipp Holzmann bereits eine Größe in der Region. Unter seinem Sohn Philipp erlangte das Bauunternehmen Weltgeltung. Es war seit 1895 eine GmbH, die schon vor dem Ersten Weltkrieg zu den bedeutendsten Bauunternehmen der Welt gehörte. Die Philipp Holzmann & Cie. GmbH wurde am 30. Oktober 1917 mit der Internationalen Baugesellschaft AG verschmolzen, so dass schließlich die Philipp Holzmann AG entstand. Diese war bis zu ihrer Insolvenz 2002 ein weltweit tätiger deutscher Baukonzern mit Sitz in Frankfurt am Main.

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Richard Ott Richard Ott SSCC (* 26. Januar 1928 in Mainz; † 17. März 2008 in Werne) war ein deutscher Ordenspriester, Philologe und Lehrer.Leben [Bearbeiten]

Ott wurde als Erhard Ott am 26. Januar 1928 als drittes von zehn Kindern in Mainz-Mombach geboren und besuchte das Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz. Im Anschluss begann er ein Studium der Fächer Latein, Griechisch, Französisch und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. 1953 trat er in das Noviziat der Arnsteiner Patres, wo er am 29. September 1954 sein Ordensgelübde ablegte. Seine Priesterweihe empfing er am 20. Oktober 1957 in Simpelveld (Niederlande), wo er zu dieser Zeit Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Arnsteiner Patres studierte. Danach war Ott Mitglied im Orden der Arnsteiner Patres (lat. Congregatio Sacrorum Cordium Jesu et Mariae necnon adorationis perpetuae Sanctissimi Sacramenti Altaris, SS.CC.). Seit 1957 war er Mitglied im Deutschen Aussätzigen Hilfswerk.

Von 1958 bis 1993 unterrichtete er Latein, Griechisch, Französisch und Katholische Religion am Privaten Johannesgymnaisum der Arnsteiner Patres in Lahnstein. Zwischen 1968 und 1972 bekleidete er die Funktion des Superior des Johannesklosters in Lahnstein.

Nach seiner Pensionierung als Lehrer im Jahr 1993 war er weiterhin als Seelsorger tätig. Von Juni 2006 bis März 2008 lebte er im Ruhestand in Werne (Westfalen) in eine Niederlassung der Arnsteiner Patres. Dort konnte er am 20. Oktober 2007 sein Goldenes Priesterjubiläum feiern.

In Lahnstein war er verantwortlich für die Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL). Er leitete den Schüleraustausch mit der Partnerschule College St. Etienne in Châlons-en-Champagne und war Initiator einer örtlichen Aktionsgruppe des DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkuloshilfe e.V.) Richard Ott organisierte zahlreiche Sammel- und Spendenaktionen. In fast 50 Jahren sammelte er mit seinen Aktionen 2,5 Mio Euro für das DAHW, dessen Ehrenmitglied er war. Er war mit der Lepra-Ärztin Ruth Pfau bekannt.

1976 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Scheel ausgezeichnet. 1989 wurde ihm die Georgsplakette durch den Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, verliehen.


Werke


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Rudolf Scharping

Rudolf Scharping Rudolf Albert Scharping (* 2. Dezember 1947 in Niederelbert, Westerwald) ist ein deutscher Politiker (SPD) und Sportfunktionär.

Er war von 1991 bis 1994 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1998 bis 2002 Bundesminister der Verteidigung. Von 1993 bis 1995 war er außerdem Bundesvorsitzender der SPD, bei der Bundestagswahl 1994 war er Kanzlerkandidat. Von März 1995 bis Mai 2001 war er Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE). Seit 2005 ist er Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer. Er wohnte zeitweise in Lahnstein und war Mitglied des Stadtrates.

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Hubertus Seibert Hubertus Seibert (* 18. September 1954 in Koblenz) ist ein deutscher Historiker für mittelalterliche Geschichte.

Hubertus Seibert machte 1973 in Lahnstein das Abitur und studierte anschließend die Fächer der Geschichte, Rechtswissenschaft, Germanistik und Romanistik in Mainz, Dijon, Regensburg und Universität Wien. In den Jahren 1983 bis 1994 war er Assistent von Alfons Becker und Stefan Weinfurter am Historischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1990 promovierte er über das Thema Untersuchungen zu Abtserhebungen in den Herzogtümern Lothringen und Schwaben in der Salierzeit (1024-1125). Seit 1994 ist Seibert wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Mittelalterliche Geschichte der Universität München. Von 1999 bis 2001 war er Geschäftsführer des Historischen Seminars. Seit 2000 ist er Akademischer Oberrat.

Seine Habilitation über das Thema Herzog und Land. Die territoriale Ordnung Bayerns unter den Wittelsbachern (1180-1294) ist in Vorbereitung. Seine Forschungsbereiche sind Ordensgeschichte, Kanonistik, Rheinische Landesgeschichte (17.–20. Jahrhundert), die Sozialgeschichte (Adel, Ministerialität) und die Vergleichende Landesgeschichte.


Schriften

Monografien



Herausgeberschaften


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Martin Weber Martin Weber (* 9. Dezember 1890 in Frankfurt am Main; † 27. Februar 1941 ebenda) war ein deutscher Architekt, der vor allem auf dem Gebiet der katholischen Sakralarchitektur hervortrat.

Nach einer handwerklichen Ausbildung im Baugewerbe besuchte er die Bau- und Kunstgewerbeschule in Offenbach am Main. 1914/1915 arbeitete er in den Büros der Architekten Friedrich Pützer in Darmstadt, der damals Kirchen-Baumeister der Evangelischen Landeskirche in Hessen war, und des Architekten Dominikus Böhm in Offenbach am Main. In den Jahren 1919–1921 lebte er als Oblate (Frater Maurus OSB) in der Benediktinerabtei Maria Laach. Von 1921 bis 1923 betrieb er zusammen mit seinem Lehrer Dominikus Böhm das „Atelier für Kirchenbaukunst“. 1924 ließ er sich als selbständiger Architekt in Frankfurt am Main nieder. 1935 gründete er zusammen mit Rudolf Schwarz auf Burg Rothenfels den „Studienkreis für Kirchenkunst“. Er baute vor allem in seiner Heimatstadt zahlreiche katholische Kirchen, die ihn zu einem der führenden Kirchenbaumeister der Zeit werden ließen.

Webers Kirchen sehen den Altar als Mittelpunkt und Ausgangspunkt des Sakralraums an, weil sich dort die Gemeinde versammelt, um das Messopfer zu feiern. Er konzipierte daher einen einheitlichen Kirchenraum, der mehrschiffige Anlagen nicht vorsah. Der Altar wurde gemäß seiner zentralen Aufgabe architektonisch dadurch hervorgehoben, dass er nicht nur stufenförmig erhöht aufgestellt, sondern auch durch die Lichtführung hervorgehoben wurde.

Im Zeitraum der Jahre 1937–1939 erbaute er die Pfarrkirche St. Barbara in Lahnstein-Niederlahnstein.

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Ehrenbürger

Rudi Geil Rudolf „Rudi“ Geil (* 25. April 1937 in Lahnstein; † 12. Februar 2006 ebenda) war ein deutscher Pädagoge und Politiker (CDU).

Nach dem Abitur 1957 studierte Geil Wirtschaftspädagogik in Bonn und Frankfurt am Main. In Frankfurt wurde er aktives Mitglied der katholischen Studentenverbindung Staufia-Straßburg im KV. 1961 legte er die Prüfung zum Diplom-Handelslehrer und 1963 das zweite Staatsexamen ab. Er trat 1961 in den Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und war bis 1971 als Berufsschullehrer in Lahnstein und Koblenz tätig, zuletzt als Oberstudienrat.

2006 verstarb er in seinem Geburtsort Lahnstein nach langer und schwerer Krankheit.

Geil schloss sich 1960 der CDU an. Er war von 1971 bis 1980 Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Rhein-Lahn und von 1980 bis 1991 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbands Montabaur. 1988 wurde er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU Rheinland-Pfalz gewählt. 1992 unterlag er Werner Langen bei der Wahl zum CDU-Landesvorsitzenden.

Geil war seit 1964 Ratsmitglied der Stadt Lahnstein und dort von 1965 bis 1972 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Seit 1969 war er Kreistagsmitglied des Rhein-Lahn-Kreises. Er gehörte von 1971 bis 1993 dem rheinland-pfälzischen Landtag an, war dort seit 1973 stellvertretender Vorsitzender und von November 1976 bis Juni 1981 Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Von 1994 bis 1997 war er Mitglied des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern.

Im Zuge einer Kabinettsumbildung wurde Geil am 12. Juni 1981 als Nachfolger von Georg Gölter zum Minister für Soziales, Gesundheit und Umwelt in die von Ministerpräsident Bernhard Vogel geführte Regierung des Landes Rheinland-Pfalz berufen. Am 23. Mai 1985 wechselte er an die Spitze des zuvor von Heinrich Holkenbrink geleiteten Ministeriums für Wirtschaft und Verkehr.

Nachdem die CDU bei den Landtagswahlen im Mai 1987 die absolute Mehrheit verloren hatte und eine Koalition mit der FDP eingegangen war, musste Geil am 23. Juni 1987 das Wirtschaftsministerium an Rainer Brüderle übergeben. Gleichzeitig wurde er zum Minister des Innern und für Sport ernannt.

Nach dem Rücktritt Vogels war Geil seit Dezember 1988 Mitglied der von Ministerpräsident Carl-Ludwig Wagner geführten Landesregierung. Am 21. Juni 1990 wurde das Sportressort aus dem Innenministerium ausgegliedert. Nach der Wahlniederlage der CDU bei den Landtagswahlen im April 1991 schied er am 21. Mai 1991 aus der Regierung aus und wurde in seiner Funktion von Walter Zuber abgelöst.

Geil wechselte Anfang 1993 in die Landespolitik Mecklenburg-Vorpommerns und wurde am 19. Februar 1993 als Innenminister in die von Ministerpräsident Berndt Seite geleitete Landesregierung berufen. Am 12. Mai 1997 schied er aus der Regierung aus.

1997/98 war er Sonderbeauftragter der Bundesregierung für den Aufbau Ost im Range eines Staatssekretärs.


Ehrungen und Auszeichnungen


In der CDU hatte Geil wegen seiner Vielseitigkeit und seiner Qualitäten als Problemlöser den Spitznamen „Allzweck-Rudi“.

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Weblinks

Einzelnachweise

  1. Meine Heimat Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
  2. Lahnstein auf Wikipedia
  3. Lahnstein auf Wikipedia
  4. Internetauftritt der Stadt Lahnstein
  5. Internetauftritt der Stadt Lahnstein
  6. Internetauftritt der Stadt Lahnstein
  7. Internetauftritt der Kreisverwaltung Rhein-Lahn
  8. Internetauftritt der Stadt Lahnstein
  9. Internetauftritt der Stadt Lahnstein
  10. Daniel Bahr auf Wikipedia
  11. Michael Born auf Wikipedia
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  19. Peter R. Huttenlocher auf Wikipedia
  20. Philipp Langen auf Wikipedia
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  23. Fritz Michel auf Wikipedia
  24. Bernhard Plettner auf Wikipedia
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  27. Herbert Walther auf Wikipedia
  28. Walther Karl Zülch auf Wikipedia
  29. Nikolai von Astudin auf Wikipedia
  30. Robert Bodewig auf Wikipedia
  31. Max Otto Bruker auf Wikipedia
  32. Idilia Dubb auf Wikipedia
  33. Johann Philipp Holzmann auf Wikipedia
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